DANKESCHöN AN ALLE FöRDERER / BüRGERMEISTER WüRDIGT VITALITäT DER GROß LINDOWER

Gemeindeleben

Der Glockenturm als Gemeinschaftswerk

Groß Lindow Mit einem gelungenen Dankeschönfest der Kirchengemeinde Groß Lindow ist jüngst der Abschluss der Sanierung des Glockenturms gefeiert worden. „Nachdem die Glocke rund zwei Jahre lang geschwiegen hatte, ist sie jetzt wieder im Schlaubetal zu hören“, freut sich Pfarrer Mathias Wohlfahrt.

Groß Lindow 2018-Juni: Glockenturmfest
© Foto: Mathias Wohlfahrt

Die Sanierung des Glockenturmes hat rund 60 000 Euro gekostet; zu den Geldgebern gehörten die Gemeinde Groß Lindow, die Kirchengemeinde, der Kirchenkreis, die Landeskirche sowie viele Spender.

Gudrun Grunow, die Ehrenälteste der Kirchengemeinde, bedankte sich in ihren einleitenden Worten bei der Gemeindevertretung und bei Bürgermeister Björn Brinkmann für die finanzielle Unterstützung. Pfarrer Mathias Wohlfahrt leitete die Andacht, Superintendent Frank Schürer-Behrmann predigte. Dabei wurde mehrfach allen Förderern gedankt – den Spendern, den Bauleuten, den Planern. Sie erhielten neben dem Applaus als Dankeschön eine von der Groß Lindowerin Erika Kemmel handgefertigte Kerze, die zwei Abbildungen des Gotteshaus sowie das Datum des Festes trägt. Dabei würdigte man besonders den Einsatz der Bauhandwerker, so wurde beispielsweise Torsten Schenk, Leiter des Eisenhüttenstädter Standortes der Firma Xervon-Gerüstbau, nach vorne gebeten, um Dankesworte und Kerze zu erhalten.

Nach einem musikalischen Programm waren alle zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Man unterhielt sich angeregt beispielsweise über die nächsten Familienfeiern und die Auftritte des Kirchenchores. Dieser Festtag, der so viel Einsatz der Freiwilligen – vom Schmücken der Kirche bis zum Kuchenbuffett – erforderte, zeige einmal mehr die Vitalität der Einwohnerschaft, würdigte Bürgermeister Björn Brinkmann.

In der Kirchengemeinde will man sich jetzt den nächsten Sanierungsarbeiten stellen, kündigte Gudrun Grunow an. Dafür werde man auch beim Groß Lindower Weihnachts- und Kirchfest am 2. Dezember um Spenden bitten, so Wohlfahrt.

MOZ.de vom 07. Juni 2018

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