Der Kirchbauverein Forst löst sich auf

FORST Der Forster Kirchbauverein löst sich auf, einige seiner Vorstandsmitglieder werden aber künftig in einem neuen Bauausschuss der Kirchengemeinde weiter Verantwortung tragen. Darüber informierte Frank Henschel vom Kirchbauverein.

Die Vorstandsmitglieder Marko Bierholdt , Harald Bertke, Marlies Dockter, Frank Henschel und Andreas Hammer (von links) bedanken sich zum letzten Mal als Kirchbauvereinsvertreter.
Foto: zvg

Man habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil es in den vergangenen beiden Jahren nicht gelungen sein, die Vorstandsarbeit in neue Hände zu legen, so Henschel. Den Beschluss dazu fasste die Mitgliederversammlung des rund 50 Mitglieder zählenden Vereins, der sich mehr als zehn Jahre für den Erhalt und die Pflege der St. Nikolai-Kirche eingesetzt hat. Mithilfe der Vereinsmitglieder, zahlreichen privaten Unterstützern, der Kirchengemeinde, der Stadt- und Kreisverwaltung sowie der Denkmalpflege sei Vieles erreicht worden, so Henschel, der beispielsweise an die 100 000 Euro-Spendenaktion für das Dach und die Fassade erinnerte, die in nur knapp über 400 Tagen erfolgreich endete. Weitere größere Projekte wie die neue Sanitäranlage, die Sanierung der Brühl-Gruft und der Einbau von modernen Tontechnik, aber auch viele kleinere Maßnahmen konnten in den Folgejahren umgesetzt werden.

Die Kirchengemeinde hat inzwischen einen Bauausschuss eingerichtet, in dem mehrere ehemalige Vorstandsmitglieder des Kirchbauvereins Verantwortung übernehmen werden, so Henschel, der für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zuständig war.

red/js

Lausitzer Rundschau vom 10. Mai 2017

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