Beeindruckende Perspektive in der Marienkirche

Jörg Kühl

Beeskow (MOZ) Die Beeskower Marienkirche ist eine der imposantesten Backstein-Hallenkirche Brandenburgs. Besticht von außen betrachtet die schiere Höhe des Bauwerks (das von allen Einfallstraßen aus schon kilometerweit zu sehen ist), so beeindruckt im Inneren vor allem der Chor mit seien hochformatigen Rundbogenfenstern, die das Tageslicht großzügig in das Kirchenschiff fluten lassen.

Beeindruckende Baukunst: Der Chor der Beeskower Marienkirche mit seien hochformatigen Rundbogenfenstern, die das Tageslicht großzügig in das Kirchenschiff fluten lassen.
© MOZ

Durch Beschuss der Roten Armee geriet das Gotteshaus zu Kriegsende in Brand, der Dachstuhl wurde zerstört und Teile des Gewölbes stürzten ein. 1947 stürzten vier Pfeiler und Teile des Chorgewölbes ein. Weiterer Verfall durch Witterungseinflüsse führte schließlich zum Einsturz von weiteren drei Pfeilern. 1953 wurde das südliche Seitenschiff als Notkirche eingeweiht. In den 1970er Jahren schlossen sich weitere Arbeiten an Mauerkronen und Dächern an.

1991 begann der planvolle Wiederaufbau der Kirche, an dem der Förderverein Marienorgel Beeskow maßgeblichen Anteil hat. Der veranstaltet regelmäßig Benefiz-Konzerte in der Reihe "Musik für St. Marien. Das nächste findet am 19. März um 16.30 Uhr in der Sakristei statt. Es handelt sich um ein Familienkonzert mit Trompete, Gesang und Orgel. Um eine Spende für den Wiederaufbau wird gebeten.

Märkische Onlinezeitung vom 13. März 2016

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