Märtyrerchor wird rekonstruiert

Dieter Gutsche

Beeskow (MOZ) Der Förderverein Marienorgel Beeskow hat auf seiner Jahreshauptversammlung die wichtigsten Vorhaben des Jahres vorgestellt. So wird die Rekonstruktion des Märtyrerchores (über der Sakristei) nach altem Vorbild in Angriff genommen. Als Zwischenlösung wurde vorgeschlagen, für diesen Raum eine selbstspielende Orgel (aus dem Bestand des Beeskower Musikmuseums) aufzustellen, die auch im Hauptschiff der Kirche gut hörbar und sichtbar sein soll.

Fernes Ziel: Die Wiedererrichtung der Orgel im Hauptschiff der Marienkirche.
© Dieter Gutsche

Im Rahmen der Konzertreihe "Musik für Sankt Marien" sind neun Konzerte mit einer Orgelwanderung, ein Figurentheater und als besonderer Höhepunkt ein Konzert im Rahmen der Brandenburgischen Sommerkonzerte geplant. Diese Veranstaltungen finden nicht nur in der Kirche statt, sondern auch im Schützenhaus (Beethoven-Zyklus am 13.Februar), in der Alten Schule, der Katholischen Kirche "Heilig Geist" und auf der Burg. Einer der Höhepunkte wird wieder die Beeskower Orgelwanderung sein, die bereits zum 11.Mal stattfindet. Bei dieser wird der Weg in die Kirchen von Bad Saarow, Pieskow und Alt Golm führen.

Ein wichtiger Beratungspunkt in der Jahreshauptversammlung war die Zusammenarbeit und die gegenseitige Unterstützung zwischen dem Förderverein-Marien-orgel, dem Burgförderverein dem Verein des Musikmuseums und der Stadt Beeskow. Es wird in diesem Jahr auch wieder einige Ausstellungen der Malerei und Grafik im Hauptschiff von Sankt Marien geben.

Außerdem stand die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten vier Jahre an, nachdem dem bisherigen Vorstand Entlastung erteilt wurde. Einstimmig gewählt wurden Knut Krüger als Vereinsvorsitzender, Tilman Schladebach als Stellvertreter und Eberhard Keil als Schatzmeister. In Anschluss wurde das Programm für das Jahr 2016 vorgestellt und diskutiert. Das ferne Ziel des Vereins ist die Beschaffung der Mittel für eine Orgel im Hauptschiff von Sankt Marien.

55 Mitglieder hat der Verein zurzeit. Neue Mitglieder seien stets willkommen, teilte der Vorstand mit. Auch Spenden werden gern entgegen genommen.

Märkische Onlinezeitung vom 21. Januar 2016

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