Finanzminister bringt 10 000 Euro für die Löhstener Orgel mit

Förderverein berichtet über Kirchensanierung

LÖHSTEN Genau 10 169 Euro hatte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Linke) am Donnerstag im Gepäck, als er den Kirchenförderverein in Löhsten besuchte. Das Geld kommt aus Lottomitteln und soll für die Sanierung der mehr als 200 Jahre alten Orgel in der kleinen Fachwerkkirche eingesetzt werden.

Die Löhstener haben Christian Görke in ihre Mitte genommen.
Foto: ru

Der Vereinsvorsitzende Bernhard Richter, weitere Vereinsmitglieder, Pfarrer Martin Miech und Ortsvorsteherin Annelies Meißner begrüßten den Gast herzlich. Die Löhstener berichteten von der Sanierung ihrer Kirche, von Projekten mit Jugendlichen und vom Bemühen, das Geld für die Orgel etwa 45 0000 Euro werden benötigt zusammenzubekommen. Mit dabei war auch Paul-Maximilian Schmidt, der vor zehn Jahren als erster in dem neuen Taufbecken der Löhstener Kirche getauft wurde. Er erlernt das Klavierspiel und möchte auch gern einmal die Orgel spielen.

Görke, der in seinem "richtigen" Beruf Historiker ist, hörte bei den Ausflügen in die Regionalgeschichte interessiert zu. "Das hier ist ein Wohlfühltermin. Zur Einweihung der Orgel komme ich wieder", meinte er.

Jetzt fehlen noch etwa 10 000 Euro für die Orgelsanierung. Die Löhstener sind optimistisch. 16 Förderanträge laufen noch.

Ronald Ufer

Lausitzer Rundschau vom 18. Juli 2015

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