Flyer informiert über Veranstaltungen in Rhinow

Kirchengemeinde ist bereit für die Buga

Wenige Tage vor dem Beginn der Bundesgartenschau in der Havelregion ist auch die Kirchengemeinde des Rhinower Ländchens bereit für den Besucherstrom. Erstmals haben sich die Kirchengemeinde und die Fördervereine der Stadtkirche Rhinow, der Dorfkirche Stölln und des Orgelvereins Stölln zusammengetan und ein aufeinander abgestimmtes Kulturprogramm zusammengestellt.

Rhinower Kirche.
Quelle: Ch. Schmidt

Rhinow. „Wir haben uns die Frage gestellt, was können wir für die Buga leisten“, erzählt Jürgen Schindler-Clausner, Vorsitzender des Förderkreises der Rhinower Stadtkirche. Die Antwort ist ein recht umfangreiches Programm, dass während der Buga fast an jedem Wochenende mit Veranstaltungen lockt. Was wann und wo passiert, das haben Pfarrer Hardy Enseleit und die Mitglieder der Fördervereine in einem Flyer zusammengefasst, der nach dem Osterfest in Tourist- infos, den Kirchen und Buga-Parks ausliegen soll.

Mit einem Eröffnungsgottesdienst in der Stöllner Kirche beginnt das Programm am 19. April. Das erste Konzert gibt der Kyritzer Shantychor Stella Maris in Rhinow am 25. April. Orgel-, Harfen und Trompetenkonzerte, Barockmusik und Sommerkonzerte, Lesungen und sogar eine „Lange Nacht der Kirche“ wird es geben.

Dazu will Helga Schmidt das Rhinower Gotteshaus am 11. August von 19 bis 3Uhr offen halten und Besuchern die Möglichkeit geben, bei Taizé-Gesängen zu Besinnung zu kommen. Auch den Tag der offenen Kirchen haben die Veranstalter in das Programm aufgenommen. Höhepunkt des Veranstaltungskalenders dürfte das Konzert von Ute Freudenberg und Band am 27. September in der Rhinower Kirche sein. Für die Finanzierung wird derzeit noch um Sponsorengelder geworben.

Zudem sollen die Kirchen Stölln und Rhinow an den Buga-Wochenenden geöffnet sein, Stölln auch in der Woche.

Der Buga-Zweckverband kennt alle Termine und habe die Initiative der Kirchengemeinde sehr positiv aufgenommen, so Schindler-Clausner. Er verrät auch, dass die gemeinsame Veranstaltungsplanung keine einmalige Sache sein soll:. „Zukünftig wollen wir es ähnlich handhaben.“

Von Christin Schmidt

Märkische Allgemeine vom 31. März 2015

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