Steinhöfeler Kirche wieder eingeweiht

Cornelia Link

Steinhöfel (MOZ) Mit einem Festgottesdienst ist am Sonntagvormittag die evangelische Kirche in Steinhöfel wieder in ihren Dienst gestellt worden. Den Festakt nach zweieinhalbjähriger Sanierung ließen sich mehr als 100 Gäste nicht entgehen - und viele fanden lobende Worte.

Präsentkörbe für vier besonders Engagierte: Superintendent Frank Schürer-Behrmann (2. v. r.) bedachte auch den Gemeindekirchenrats-Vorsitzenden Albrecht von Alvensleben (ganz rechts)
© Cornelia Link

Fast 600 Jahre steht die Kirche in Steinhöfel. Seit mehr als zwei Jahren mussten die Gläubigen allerdings mehr oder weniger dauerhaft auf andere Kirchen für Gottesdienste und andere kirchliche Feste ausweichen - nagte doch der Zahn der Zeit kräftig am Gemäuer. Dank finanzieller Unterstützung nicht nur aus Kirchenkreisen, sondern auch aus öffentlicher Hand und von Privatspenden ist es nun gelungen, die Kirche in mehr als zwei Jahren Bau- und Sanierungszeit wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei wurde nicht nur der Turm denkmalgerecht erneuert, sondern auch das Dach. Ebenfalls saniert wurden die Fassade, der Innenraum und die Kunstwerke wie Taufstock und Patronatsloge. Dafür hatte besonders der Förderkreis Dorfkirche Steinhöfel über Jahre viele Konzerte organisiert. "Heute ist ein wunderschöner Tag", brachte es Superintendent Frank Schürer-Behrmann beim Festakt auf den Punkt. Eingezogen war er mit den Mitgliedern des Gemeindekirchenkreises vor mehr als 100 Zuschauern, um mit allen zu beten, zu singen, aber auch sich daran zu erfreuen, dass das Haus endlich wieder öffentlich zugänglich ist. Begleitet wurde der Gottesdienst von Jürgen Leichsenring an der Orgel und vom Bläserchor aus Müncheberg.

"Die Kirche ist ein Kleinod, ein Schatz geworden", betonte der Superintendent und freute sich über viele auswärtige Gäste. Steinhöfels Bürgermeisterin Renate Wels lobte das sanierte Haus als weiteres wichtiges Zeichen der touristischen Entwicklung und übergab mit Ortsvorsteherin Claudia Simon ein Geschenk an Uta-Renate Rückert (Förderkreis). Lobende Worte fand nicht nur der ehemalige Pfarrer Helmut Grätz, sondern auch Landrat Manfred Zalenga. "Möge die Kirche hier immer gut besucht sein. Dieses Haus hat es verdient."

Märkische Onlinezeitung vom 30. März 2015

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