Förderverein zieht positive Bilanz

Podium für junge Talente: Auch das ist die Kirche immer wieder - hier Isabella Niemand beim Konzertauftakt 2014.
© Thomas Berger

Prädikow (bg) Erfolgreiche Bilanz für das sich zum Ende neigende Jahr haben am Sonnabend die Vertreter des Fördervereins Dorfkirche Prädikow bei ihrer Mitgliederversammlung gezogen. Vereinsvorsitzende Simona Koß hob insbesondere das deutsch-polnische Kräuterfest im September hervor, das erstmals ohne Schloss Trebnitz als Partner organisiert wurde - zugleich waren von deutscher Seiter erstmals Neutrebbiner Oberschüler dabei. Die Jugendlichen hätten körperlich schwere Arbeit verrichtet, um den Kräutergarten auf Vordermann zu bringen und die Kirche auch in jenen Ecken zu putzen, die die Vereinsmitglieder sonst nicht zu erreichen. Gefallen habe es den Jugendlichen bei der Unterbringung einen Tag in örtlichen Familien.

Die Besucherzahl bei den monatlichen Konzertveranstaltungen in der Saison zwischen April und Oktober schwankt stark, dennoch wird es dieses Jahr abermals ein gewisses Plus in der Spendenkasse geben. Bestimmte Sicherungsarbeiten sollen mit dem bisher angesammelten Geld nächstes Jahr erfolgen. Große Sprünge machen hinsichtlich der geplanten Sanierung der einstigen dörflichen Basilika lasse sich mit der eher bescheidenen Summe aber nicht. Es sei allerdings schon wichtig, wenn mit Konzerten, Kräuterfest oder auch die musikalisch begleitete Christvesper am Heiligabend die Kirche immer wieder für Publikumsverkehr genutzt werde, so Simona Koß. Auch Radtouristen nutzten gern die Chance zur Einkehr. Eine Herausforderung bleibe, die Vereinsarbeit auf breitere Schultern zu legen. Neben den 14 Mitgliedern, allerdings im Altersdurchschnitt schon jenseits der 60, gibt es mehrere weitere Aktivistinnen, die sich auch ohne formelle Mitgliedschaft bei vielen Gelegenheiten immer wieder mit Tatkraft einbringen.

Märkische Onlinezeitung vom 23. November 2014

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