Mängel an Schinkelkirche nach Sanierung

Cornelia Hendrich

Saniert: Die Schinkelkirche in Cöthen wurde im Mai nach der umfangreichen Verschönerung wieder eingeweiht. Sie ist sehr beliebt bei Touristen. Der Förderverein hat noch 19 Mitglieder. Am 21. Juni wird hier ein großes Konzert im Rahmen der Reihe "Musikschulen öffnen Kirchen" stattfinden.
© Cornelia Hendrich

Cöthen (MOZ) Noch 28 kleinere Mängel gibt es an der Schinkelkirche in Cöthen. Das hat Marlies Sydow, Vorsitzende des Fördervereins der Kirche, mitgeteilt.

Im vergangenen Mai war das Gotteshaus mit 180 Gästen nach teurer Sanierung wiedereröffnet worden und erfreut sich seitdem, erzählte Marlies Sydow, bei Touristen großer Beliebtheit. "Offenbar steht viel über die Kirche im Internet", sagte sie. Der letzte Bauabschnitt für die Außensanierung hatte allein 250 000 Euro gekostet, 100 000 Euro mussten als Eigenmittel aufgebracht werden. Nach der Sanierung gibt es nun noch einige Mängel, zum Beispiel nicht schließende Türen oder andere Kleinigkeiten, bei denen aber noch nicht klar ist, wer sie übernimmt.

Eine Idee sei noch, irgendwann die Kirchturmuhr wieder anzubringen, sagte die Vereinsvorsitzende. Bedauerlich sei weiterhin, dass nun zwar die Malereien im Innern freigelegt worden seien, diese aber beinahe untergehen. Sie müssten eigentlich restauriert werden, sagte Marlies Sydow. Für Spenden ist der Förderverein der Cöthener Kirche also weiterhin dankbar.

Märkische Oderzeitung vom 15. März 2014

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