Kirche dem Heiland gewidmet

Von unserer Mitarbeiterin Ines Baumgartl

Die feierliche Namensweihe in Fürstenwerder beeindruckt die zahlreichen Teilnehmer.

Fürstenwerder. Ein besonderer Festgottesdienst fand am Wochenende in Fürstenwerder statt. Die Kirche wird fortan "Heilands-Kirche" heißen. Die Namensweihe fand unter Mitwirkung des Superintendenten Dr. Reinhart Müller-Zetzsche sowie des Landesbischofs Dr. Markus Dröge statt. "Mit dem Namen macht die Gemeinde bewusst, wer in die Kirche einlädt. Eine Kirche ist Gottes Haus. Jesus lädt uns ein in sein Vaterhaus", betonte der Bischof in seinen Worten an die zahlreich versammelte Gemeinde. Er machte darauf aufmerksam, dass in dieser Kirche die Figur eines segnenden Christus stehe, der die Arme ausbreitet. Neben den Gefühlen des Schutzes, der Unterstützung und Stärkung vermittle diese das Vertrauen, eingeladen zu sein. So mache auch der Name "Heilands-Kirche" diese Stätte zu einem besonderen Zeichen der Einladung Gottes, wünschte Dröge, "dass viele Menschen diese Kirche aufsuchen".

Pfarrer Christian Hering dankte dem Förderverein, der seit Mitte der 90er Jahre die Kirche vor dem Verfall bewahrte, den Spendern und vor allem der Kirchengemeinde, die sich für ihre Kirche eingesetzt habe, die nun als "Heilands-Kirche" neu in den Dienst der Gemeinde gestellt werde. Bereits seit Mitte des 13. Jahrhunderts gab es in Fürstenwerder eine Feldsteinkirche. Nach dem Stadtbrand von 1740 wurde sie 1785 wieder aufgebaut und der Turm erhielt ein anderes Erscheinungsbild. Seit 1877 hat die Kirche eine Grüneberg-Orgel und 1962 wurde der Altarraum neu gestaltet.

Mit der Enthüllung einer Tafel am Kircheneingang endete der Festakt, den der Kirchenchor Fürstenwerder, der Bläserchor, der Kinderchor sowie der Kinderflötenkreis mit ihren Darbietungen bereichert hatten.

Nordkurier vom 20. Juni 2013

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