Dank Spenden viel geschafft

Förderverein wendische Kirche Vetschau zieht Bilanz / Treppenstufen werden saniert

VETSCHAU "Es ist fast unglaublich, was wir seit der Gründung 1995 geschafft haben. Wir haben die Kirchensanierung vorangetrieben, die Orgel instand gesetzt und vieles andere mehr erreicht", fasst Lothar Rechenberg die Mühen der letzten Jahre zusammen, die aus viel Geld, Zeit und Engagement bestanden haben.

 
Fördervereinsvorsitzender Lothar Rechenberg bei den zu reparierenden Treppenstufen im Turmaufstieg der Kirche.
Foto: Peter Becker/peb1

Seit über zehn Jahren ist er Vorsitzender des Fördervereins wendische Kirche Vetschau. Der Verein hat 30 Mitglieder, Vetschauer und Auswärtige. Dazu zählen unter anderem ein Busunternehmer aus Landshut und der Berliner Jürgen Schlag. Ihm ist es maßgeblich zu verdanken, dass die Orgel wieder erklingen konnte. Über 100 000 Euro sind in zehn Jahren dafür verbraucht worden. "Hätten wir nicht die treuen Vetschauer mit ihrer Spendenbereitschaft und auch nicht die hilfreichen Mittelzuwendungen von Institutionen, wären wir niemals so weit gekommen", so Rechenberg. Er selbst überweist Einnahmen aus seinen Nachtwächterführungen an den Verein. Auch die Einnahmen aus den Führungen durch die wendisch-deutsche Doppelkirche gehen auf das Konto des Fördervereins.

Doch Hilfe kommt auch aus weiter Ferne. Der Verein ist seiner Gönnerin Muschick-Irmer aus den USA überaus dankbar. Die ursprünglich aus Suschow Stammende überweist regelmäßig größere Summen, zuletzt für Orgelpfeifen, Uhrwerkreparatur und Treppenstufen. Im Sommer 2013 wird die über 80-Jährige noch einmal ihre alte Heimat besuchen und ganz sicher dann auch ihre alte wendische Kirche besichtigen. Es dürfte sie erfreuen zu sehen, dass ihre Spenden in dem Bauwerk angekommen sind und Fortschritte bewirkt haben.

Die Sanierung der Treppenstufen und die Anbringung eines zweiten Handlaufes sind zwingend erforderlich geworden, um sichere Turmbesteigungen zu ermöglichen. Bei einem solchen Bauwerk wird es wohl immer etwas zu tun und zu reparieren geben. Daher sagt Lothar Rechenberg abschließend: "Wir freuen uns über jede Spende und besonders auch über jedes neue Fördervereinsmitglied."

Nächste Termine: 16. Februar Brandenburgfahrt, 21. März Beginn Nachtwächterführungen

peb1

Lausitzer Rundschau vom 11. Februar 2013

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