St. Marien braucht Spenden

Beeskow (MOZ) Mit Konzerten und anderen Veranstaltungen bereichert der Förderverein Marienorgel nicht nur das kulturelle Angebot, es soll auch Geld für St. Marien und eine neue Orgel in die Kasse kommen.

 
Im Krieg zerstört: Bis 1945 stand diese Barockorgel im Mittelschiff von St. Marien.
© MOZ

Denn das Fernziel ist, wie schon aus dem Vereinsnamen hervorgeht, die Beschaffung der Mittel für eine Orgel im Hauptschiff von Sankt Marien. Die alte Barockorgel war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Seit 1965 gibt es zwar im Südschiff in der Notkirche eine Schuke-Orgel (Firma Schuke, Potsdam), Sie reicht für die Gottesdienste und Konzertveranstaltungen, die überwiegend in diesem Seitenschiff stattfinden, aus. Für das große Hauptschiff ist eine Orgel von ganz anderer Dimension notwendig. Bevor aber die große Orgel angeschafft und eingebaut werden kann, ist noch einiges im Mittelschiff von Sankt Marien zu tun. Das Instrument verträgt weder Feuchtigkeit, noch Staub. Das bedeutet, vorher müssen die Zwischendecke und der Fußboden wieder hergestellt werden und weitere Baumaßnahmen erfolgen. Eine Mammutaufgabe, an der sich auch der Verein finanziell beteiligt, aber bei Weitem nicht allein stemmen kann.

57 Mitglieder hat der Verein zurzeit. Sie alle sind bestrebt, nicht nur durch ihren monatlichen Beitrag, sondern auch durch unterschiedliche Aktivitäten unter anderem Geldmittel zur Beschaffung einer neuen Orgel zusammen zu bringen.

Zu den weiteren Aktivitäten des Vereins, dem Knut Krüger vorsteht, gehören die Kunstausstellungen in der Sankt Marienkirche und vor allem die jährliche Konzertreihe in und für Sankt Marien. Die Konzerte, immer musikalische Höhepunkte in Beeskow, werden von Ekkehard Krüger organisiert. Für dieses Jahr stehen sie natürlich schon fest, die ersten zwei Konzerte im Januar und Februar gehören schon wieder der Vergangenheit an.

So finden 2013 fünf Konzerte für Sankt Marien in der Burg Beeskow (in der kalten Jahreszeit), drei Konzerte in der Marienkirche in den Sommermonaten und eine Kammermusik in der katholischen Kirche "Heilig Geist" statt.

Einer der Höhepunkte wird wieder die Beeskower Orgelwanderung sein, die bereits zum achten Mal stattfindet. Am 6. Juli geht es nach Kossenblatt, Pretschen und Wittmannsdorf. Eine gute Gelegenheit, nicht nur den Klang der Orgeln, gespielt von Dietmar Hiller, sondern auch einiges über die Kirchen von Ekkehard Krüger zu erfahren.

Zum nächsten Konzert mit Kammermusik wird am 9. März um 17 Uhr auf die Burg Beeskow eingeladen. Am 8. September, am Tag des offenen Denkmals, kündigt sich ein besonderer Höhepunkt an: das 200. Konzert für Sankt Marien mit dem Jugendkammerorchester vom Prenzlauer Berg. Weitere Termine erfahren Sie in den Prospekten, die auf der Burg, in der Kirche, in der Tourismuszentrale, in der Bibliothek ausliegen, und durch Informationen in der Tagespresse.

Neue Mitglieder im Förderverein sind stets willkommen. Auch Spenden werden gern entgegen genommen. Konten: Raiffeisen-Volksbank Oder Spree, Kto. Nr. 69906 und Sparkasse Oder Spree, Kto. Nr. 3700959574. Die Anschrift ist: Förderverein Marienorgel Beeskow e.V. Rathenaustraße 11, 15848 Beeskow.

Märkische Oderzeitung vom 06. Februar 2013

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