Lob von ganz weit oben

Ulrich Seelemann: "Pessins Dorfkirche ist etwas ganz Besonderes"

Pessin (fvdk). Die Havelländer können stolz auf ihre Kirchen sein. Das fand nicht nur der Präsident des Konsistoriums der evangelischen Landeskirche, Ulrich Seelemann. Er besuchte kürzlich die Pessiner Kirche und hatte Vertreter der bundesweiten Presse eingeladen, mit ihm gemeinsam einige Dorfkirchen des Havellandes zu besuchen. "Die sanierten Kirchen werden zu geistlichen und geistigen Zentren unserer Dörfer", resumierte er im Gespräch. "Die zahlreichen gelungenen Beispiele täuschen aber nicht darüber hinweg, dass es hier noch viel zu tun gibt." Seelemann zeigte dabei auf die eingerüstete Kirche auf dem denkmalgeschützten Dorfanger von Pessin. Förderveins-Chef Andreas Flender freute sich, dass ausgerechnet Pessin für die Fahrt ausgewählt wurde.

Neben Informationen über die Geschichte der Dorfkirche und deren Sanierung seit 1992 verweist er zugleich auf die finanziellen Anstrengungen, die nötig sind, um die Sanierung abschließen zu können. Dabei dankte er der politischen Gemeinde, dem Amt Friesack, den kirchlichen Gremien und den anwesenden Vertretern von Stiftungen für deren finanzielles Engagement. Die aktuelle Baumaßnahme liege voll im Zeitplan, wobei noch nicht ganz klar sei, ob die eingeplanten Gelder ausreichten, berichtete Flender. Ulrich Seelemann hob hervor, dass er die Kirche von Pessin als etwas Besonderes erlebt habe, nicht nur das Gebäude sondern vor allem auch eine lebendige Gemeinde, die die unverwechselbare Geschichte dieses Gotteshauses fortsetzt.

PreussenSpiegel vom 05. September 2012

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