Weiteres Geld für Klausdorfer Kirche

Bundesregierung steuert 7000 Euro zur geplanten Sanierung bei

KLAUSDORF - Zur Sanierung der Klausdorfer Dorfkirche füllt sich die Kasse mit weiterem Fördergeld. Die Bundesregierung stellt für das Vorhaben rund 7000 Euro zur Verfügung. Das Geld stammt aus einem Förderprogramm für den Denkmalschutz. Das hat die Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff (CDU) jetzt mitgeteilt. Die Politikerin ist seit März 2012 Mitglied im örtlichen Förderverein zum Erhalt der Dorfkirche. Zum Wahlkreis von Voßhoff gehört auch der Fläming.

"Ich freue mich, dass die Klausdorfer Kirche nun auch Bundesmittel zur weiteren Sanierung erhält", erklärte sie. Das Bauwerk gehöre zu den vielen Brandenburger Dorfkirchen, die es zu erhalten gelte.

Der im April 2010 gegründete Förderverein um seinen Vorsitzenden Lothar Schäfer will das Gebäude als Begegnungsstätte für die 75 Dorfbewohner herrichten und betreiben. Kulturveranstaltungen aber auch Gottesdienste und Trauerfeiern sind vorgesehen.Allein für die zunächst geplante Hüllensanierung sind Kosten von 65 000 Euro zu decken. Bereits gesichert ist eine Zuwendung aus dem Programm zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) in Höhe von 39 300 Euro. Die Denkmalschutzbehörde des Kreises steuert 10 000 Euro bei. Aus der Stiftung alte Häuser, an der die Stadt Treuenbrietzen beteiligt ist, fließen 2000 Euro. Von der Staatskanzlei der Landesregierung Brandenburg gab es 1000 Euro. Zudem werde der Förderverein zum Erhalt der Klausdorfer Kirche Geld beisteuern. Spenden eingeworben hat der Verein mit verschiedenen Aktionen wie Frühlingsfesten und Weihnachtsmärkten rund um das Gotteshaus. Der Rest soll über einen Kredit finanziert und vom Verein schrittweise abgezahlt werden. MAZ

Märkische Allgemeine vom 07. Juni 2012

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