Spendenaufruf für Pinnower Kirche

Borgsdorf (MZV) Der Förderverein "Kirche für Pinnow" steht finanziell gut da, nicht zuletzt dank vieler Spenden, so das Fazit bei der Mitgliederversammlung am Freitag.

Damit etwa die komplette innere Ostwand des Gotteshauses pünktlich zu dessen 150.Jahrestag wieder in altem Glanz erstrahlt, soll diese nun symbolisch stückweise verkauft werden.

Rund 8000 Euro sind nötig, damit auch die linke Seite neben dem Altarraum bis September ihre Quadrierung im Marmordekor erhalten kann. Feld für Feld bietet der Förderverein deshalb die Wand nun zum Kauf an, für Preise zwischen 20 und 470 Euro.

"Wir sind rein finanziell recht hoffnungsvoll, dass wir unsere Projekte 2012 umsetzen können", sagte Vereinsvorsitzender Klaus Sokol. Neben den Mitgliedsbeiträgen 60 Mitstreiter gaben im vorigen Jahr 1656Euro sind es vor allem Spenden, auf die der Verein setzt. 2011 wurden dadurch 16767Euro eingenommen. So konnten mit Konzerten und Kuchenbasaren 2872Euro Überschuss erwirtschaftet werden.

Mit 15450 Euro war der Förderverein ins Jahr gestartet. Rund 14 340 Euro wurden im Laufe des Jahres für die schrittweise Sanierung der Kirche, ausgegeben. Ein Großteil davon floss in die Restaurierung der rechten Seite neben der Apsis. 400Euro kosteten die Klinkersteine aus Birkenwerder für das geplante Gartenhaus. Dessen Bau soll laut Sokol noch im März beginnen.

Um die Sanierungsaufgaben bewältigen zu können, hat sich die Mittelbrandenburgische Sparkasse als starker Helfer erwiesen. Erst kürzlich kam von dort grünes Licht, dass das Herrichten des Altars mit 5300Euro unterstützt wird. Mit 6500Euro unterstützte das Geldinstitut das Sanieren der Grabplatte des Gutsherrn von Klitzing, die mittlerweile wie neu wirkt.

Märkische Oderzeitung vom 26. Februar 2012

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