Nun Kreuzgewölbe "zum Lobe Gottes"

Rathenow (MZV) Das nächste Etappe beim Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist erreicht. Am Dienstag fand die Bauabnahme der 2011 erfolgten Fassadensanierung statt.

 
Abnahme der Fassadensanierung mit Stefan Winkler, Eva-Maria Urban, Klaus Gottschalk und Pfarrer Andreas Buchholz (v.li.).

Architekt Stefan Winkler aus der Dr. Krekeler Generalplaner GmbH (Brandenburg/Havel) protokollierte das Ergebnis der Sanierung in Anwesenheit von Eva-Maria Urban, Bauausschussvorsitzende der Gemeinde. Zugegen waren auch der Chef der Gottschalk Baudenkmalpflege GmbH aus Friesack, Klaus Gottschalk, und Pfarrer Andreas Buchholz.

Für 240.000 Euro wurden die Fassaden der Kirche saniert. Nur der bodennahen Bereich musste wegen Geldmangels ausgespart bleiben und soll später einmal an die Reihe kommen. Zudem hat die Andreaskapelle ein neues Dach mit Templerkreuz erhalten, die Marienkapelle wurde neu eingewölbt, und als Glanzstück für die Kirche wurden alle großen Fenster durch die Glaskunstwerkstatt Tanja Schölzel in Berlin mit fünf Millimeter starkem Goetheglas in Rautenform versehen. Die neue Helligkeit in der Kirche ist die auffallendste Veränderung, die Besuchern sofort ins Auge fällt. Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche beteiligt sich an den Kosten mit 120.000 Euro, die er unter anderem durch Spenden zusammentrug.

Nächstes großes Ziel ist der Wiederaufbau der drei Kreuzgewölbe im Chorraum, "zum Lobe Gottes", wie der Förderkreisvorsitzende Heinz-Walter Knackmuß es ausdrückt. Denn die drei Kreuzgewölbe würden die heilige Trinität Gottes symbolisieren.

Märkische Oderzeitung vom 19. Januar 2012

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