Anfangskapital ist da

KIRCHE: Förderverein in Brüsenhagen ist fleißig

BRÜSENHAGEN - "Wir haben schon über 1500 Euro auf unserem Vereinskonto", sagte Henry Wienke, der Schatzmeister des Fördervereins Kirche in Brüsenhagen (Gemeinde Gumtow). Das ist das Anfangskapital des vor knapp zwei Jahren gegründeten Fördervereins. Sein Hauptzweck ist die Sanierung der Kirche in Brüsenhagen, die seit Jahren nur noch aus einem Turm mit Glockenstuhl besteht. Unten im Turm gibt es einen Raum für die Kirchengemeinde. Die bisherigen Einnahmen setzen sich aus Mitgliederbeiträgen, Spenden und Geld zusammen, das durch Eigenleistungen des Vereins bei Festen zusammengekommen ist.

Schon die geplante Sanierung des Turms nebst Dach und Dachstuhl sowie die Neubebretterung des oberen Teils kosten viel Geld. "Nahziel ist, das Loch im Turmdach über der Glocke wieder zu reparieren. Dazu müssen wir für die Handwerker eine Hebebühne haben", so Wienke. Abgesehen vom Kirchturm sei es das Fernziel, das zu DDR-Zeiten abgerissene Kirchenschiff wieder aufzubauen.

Neben Eigenleistungen ist der kleine Verein an finanziellen und Sachspenden zum Beispiel Holz und Mauersteinen interessiert. Der Vorstand hat beim Förderverein Alte Kirchen Berlin-Brandenburg Fördermittel beantragt. "Wir wollen weiter Mitglieder werben und Spenden sammeln. Wir wollen, dass unsere Kirche im Dorf bleibt."

Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft ob konfessionsgebunden oder nicht ist auch festgeschriebener Vereinszweck. So lädt der Verein für den 25. Juni ein zum 1. Hof- und Kirchfest. Beginn ist um 14 Uhr mit einer Andacht von Pfarrer Hans-Georg Scharnbeck. Zum Festtag gehören ein Trödelmarkt sowie eine Versteigerung von zwei Gemälden einer Künstlerin. Weitere Höhepunkte sollen die Spiel- und Bastelstraße, Geschichtenerzähler Gregor und das Fotostandbild Pastor und Engel sein.

Um Spenden für den Kirche in Brüsenhagen (Kennwort Kirchensanierung) wird gebeten auf das Vereinskonto Nr. 1311013730 bei der Sparkasse Prignitz, BLZ 160 501 01. (Von Hajo Nitschke)

Märkische Allgemeine vom 18. Juni 2011

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