Kirchenschiff saniert

Beiersdorf (moz) Der Förderverein Kirche/Mühle Beiersdorf zieht für das Jahr 2010 eine positive Bilanz. Die Sanierung des Kirchenschiffs sei realisiert und somit der Zugang für Besucher ansehnlicher geworden, teilte der Vereinsvorsitzende Willi Huwe mit. In den nächsten Wochen soll dann auch die Anbringung eines Kreuzes an der Innenseite des Ostgiebels umgesetzt werden.

Auch die Veranstaltungen seien im vergangenen Jahr wieder zahlreich und vielfältig gewesen. Dank guter Wetterlage konnte im Januar ein Eisfest organisiert werden. Im März fand der traditionelle Frühjahrsputz statt. Gemeinsam mit dem Niederbarnimer Kulturbund hatte der Verein im April eine humorvolle Lesung mit Klaus Feldmann organisiert.

Als kulturelle Höhepunkte des Jahres nannte Willi Huwe das Dorffest am ersten Juliwochenende sowie das Erntefest im September. Zum Auftakt des Festes im Sommer unterhielt die Chili-Band aus Berlin die Gemeinde mit Country-Musik und lud die 120 Gäste zum Mittanzen ein. Zum Programm am Sonnabend, dem zweiten Festtag, seien viele Gäste aus den Nachbargemeinden gekommen.

Im Spätsommer ging es dann wieder ans Aufstellen der traditionellen Strohpuppen sowie ans Ausschmücken der Erntewagen. "Das Erntefest im September war wieder ein tolles Erlebnis", so der Vorsitzende Huwe. Beim Festumzug mit 20 Bildern hatte auch der Strausberger Fanfarenzug mitgewirkt. Den Abschluss der Veranstaltungen des Jahres 2010 bildete schließlich der Beiersdorfer Weihnachtsmarkt. Aufgrund der schlechten Witterung mussten die Aussteller am Sonnabend vor dem dritten Advent allerdings kurzfristig in den Saal der Gaststätte ausweichen.

Auch in diesem Jahr will der Förderverein wieder zahlreiche Veranstaltungen unterstützen. Höhepunkt 2011 werde das Wochenende vom 5. bis 6. August sein. Dann feiert der SV Beiersdorf sein 50-jähriges Bestehen.

Zudem werde im Vorstand des Vereins über weitere Baumaßnahmen an der Kirche diskutiert. So stelle sich beispielsweise die Frage, ob der Turm der Kirche wieder aufgebaut oder das Kirchenschiff wieder bedacht werden sollte. Kostenschätzungen für derartige Arbeiten lägen bislang noch nicht vor.

Märkische Oderzeitung vom 12. April 2011

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