Wachsendes Interesse an der Stadtkirche

FORST Die Sanierung der Brühl-Gruft mit den Särgen und die Neugestaltung des Altarraums der Stadtkirche St. Nikolai sind die Schwerpunkte der weiteren Arbeit des Forster Kirchbauvereins.

 
Der Altarentwurf des Künstlers Helge Warme.
Foto: PR

Das teilt der Vereinsvorsitzende Andreas Hammer mit, der wachsendes Interesse von Forster Gästen an der Stadtkirche verzeichnet.

So stiegen die Besucherzahlen in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich an. Ohne Einschränkungen durch Neißehochwasser und Markplatzbau wird im Sommerhalbjahr vom Verein mit bis zu 5000 Besuchern gerechnet. Im vergangenen Jahr waren 3700 Besucher gezählt worden. Im Jahr 2008 waren es noch 2200 Gäste.

Nach dem positiven Jahresbericht für das Jahr 2010 haben die Vereinsmitglieder dem Vorstandsteam um den Vorsitzenden Andreas Hammer bei der Hauptversammlung erneut das Vertrauen ausgesprochen. Für die nächsten zwei Jahre soll er mit Marlies Dockter, Marko Bierholdt, Harald Bertke und Frank Henschel die ehrgeizigen Projekte voranbringen. Hammer verweist auf das Vereinsjubiläum des Freundeskreis St. Nikolai. Im November blickt der Verein auf sein fünfjähriges Bestehen zurück. Der Vereinsvorsitzende fordert interessierte Forster auf, sich im Verein zu engagieren. "Durch Tod und Weggang ist die Anzahl der Mitglieder auf 40 zurückgegangen. Dabei konnten 2010 vier neue Mitglieder begrüßt werden. Eines lebt derzeit in der Schweiz", gibt derVerein einen Überblick. Geschafft haben die Kirchenunterstützer bereits ein wichtiges Projekt: den Einbau einer neuen Toilette, die mehr Platz bietet und leichter zugänglich ist. Das Geld für den Bau war über einen Spendenaufruf zusammengekommen, nachdem Förderanträge für die Investitionen nicht erfolgreich waren. "Den ersten großen Praxistest wird die neue Errungenschaft beim Bikergottesdienst am Sonntag erhalten. Die Gemeinde erwartet mehrere Hundert Motorradfahrer", so Vereinsmitglied Frank Henschel, der mit dem Verein auch die Angebote der offenen Kirche mit Ausstellungen voranbringen will. Auf Spenden ist der Verein bei der Umsetzung der weiteren Bauvorhaben in der Kirche angewiesen.

jas

Lausitzer Rundschau vom 01. April 2011

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