LINA HATSCHER

Schutzengel für Kirche Steinbeck

Steinbeck (moz) Ein Rückblick ins Jahr 2010 und die Vorausschau, bestimmten die Hauptversammlung des Fördervereins Kirche Steinbeck. Die Mitglieder trafen sich am Donnerstag und sprachen über die in 2010 abgeschlossenen Bauarbeiten an der Kirche sowie über die kulturellen Veranstaltungen. "Wir wollen helfen, die Kirche zu erhalten und die Lebensqualität durch kulturelle Veranstaltungen zu erhöhen", fasste die Vorsitzende Barbara von Eckardstein zusammen. "In dem Fenster im Chorraum ist ein Engel dargestellt und zwar ein Cherub", erläutert die Vorsitzende. Dies sei eine besondere Art Engel, in der Bibel als himmlischer Wächter beschrieben. "Jetzt haben wir einen Schutzengel."

Im vergangenen Jahr wurden Bauarbeiten an der Fassade, als auch im Innenraum der Kirche, durchgeführt. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Zustimmung der Denkmalbehörde zum Anbringen von Regenrinnen am gesamten Dach. Es habe Probleme mit Feuchtigkeit in der Kirche gegeben, erklärt die Schriftführerin Simone Lemke. "Es konnte nachgewiesen werden, dass das Regenwasser die Ursache ist, deshalb muss die Regenrinne her."

Die Kirche stand auch für Veranstaltungen offen. Höhepunkt des Jahres war das Festkonzert am 26. Juni nach Abschluss des letzten großen Bauabschnitts. Bei dieser wie bei allen Veranstaltungen haben etliche Mitglieder und Helfer den Erfolg mitgetragen, sagt die Vorsitzende. Der Ausblick auf 2011 beinhaltet das nächste Bauprojekt: die Neueindeckung des Turms, wobei auch ein Blitzableiter angebracht werden soll. Kulturell wird 2011 auch wieder einiges geboten: Vom literarisch-musikalischen Abend am 2. April bis zur Adventsfeier am 27. Dezember ist das Programm geplant. Helga Lampert betont: "Wir versuchen immer, die Kinder für unsere Veranstaltungen zu interessieren." Simone Lemke fügt hinzu: "Ich freue mich, dass von den 220 Einwohnern 31 im Verein sind und bei den Veranstaltungen regelmäßig 40 bis 80 Gäste teilnehmen."

Am Schluss der Versammlung stand der Dank an alle Beteiligten, die viel Zeit und Herzblut in die ehrenamtliche Arbeit stecken. Für die finanzielle Unterstützung dankte der Verein den vielen Spendern, auch der Gemeinde Höhenland, die 2500 Euro beisteuerte.

Märkische Oderzeitung vom 13. Februar 2011

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