3700 Besucher in der Forster St. Nikolai Kirche

FORST Die Zahl der Gäste in der Stadtkirche St. Nikolai ist deutlich gestiegen. Das belegen Zahlen des Kirchbauvereins.

 
Beate Malke (l.) und Christina Reinert sind Ansprechpartner für Besucher in der Forster Stadtkirche.
Foto: privat

Am kommenden Samstag endet die Saison der "Offenen Stadtkirche". Seit knapp drei Jahren halten Forster Kirchengemeinde und Kirchbauverein die Stadtkirche auch unter der Woche geöffnet. Die Bilanz: In diesem Jahr kamen mehr als 3700 Besucher. Im Jahr 2008 waren es noch 2200 Gäste.

Frank Henschel vom Kirchbauverein: "Während in den vergangenen Jahren die Fahrradtouristen vom Oder-Neiße-Radweg häufig die Stille und Kühle der Kirche genossen, kamen in diesem Jahr mehr ältere Tagestouristen aus Brandenburg und Berlin." Sie hätten meist Abstecher vom Rosengarten in die Innenstadt gemacht.

Gefragt seien bei den Gästen Kirchenführungen, die Besichtigung der Brühl-Gruft oder der Turmaufstieg, sagt Henschel. Christina Reinert und Beate Malke sichern über geförderte Kommunalkombi-Stellen die Angebote der "Offenen Kirche" ab. Henschel: "Manche schwierige Situation im Umgang mit Menschen mussten die Frauen meistern." Denn die Kirche sei auch immer sozialer Anlaufpunkt.

Das Angebot der "Offenen Kirche" soll auf jeden Fall bis zum Jahr 2013 bestehen bleiben. Frank Henschel: "Mit der Deutschen Rosenschau und dem 250. Todestag des Grafen von Brühl erwarten wir noch mehr Besucher."

Lausitzer Rundschau vom 29. Oktober 2010

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