20 Jahre im Dienste von St. Marien

 
Engagiert für St. Marien: Helmuth Labitzke, Wolfgang Toeppen, Christian Nuelken und Ulrich-Christian Dinse
© Winfried Mausolf

Frankfurt (moz) Der Förderverein St. Marienkirche hat am Montag in der Sakristei der Kirche sein 20-jähriges Bestehen gefeiert. Im September 1990 wurde der Verein gegründet, um das Gebäude aufzubauen, zu erhalten und mit Leben zu füllen. Gestern waren Mitglieder und Freunde zu einem Festvortrag in die Sakristei geladen.

Michael Höhle referierte über die Verbindung von Kirche und Universität und erinnerte an das Jahr 1506, als St. Marien zur Universitätskirche wurde. Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgten Kantor Stephan Hardt und Prem Weber vom Brandenburgischen Staatsorchester.

Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation einer Festschrift, die zum Jubiläum erarbeitet wurde. Darin finden sich neben der Vereins- und der Kirchen-Geschichte vor allem Aufsätze über Besonderheiten des Bauwerks. Die Bücher der Marienbibliothek finden genau so Beachtung wie der Skulpturenschmuck, die Malereien im Nordturm und die historischen Glocken. Ein Kapitel widmet sich der Rückkehr der Bleiglasfenster. Der Verkauf der Broschüre hat gestern begonnen, ab heute liegt sie am Informationspunkt der Marienkirche für 16 Euro zum Kauf bereit.

Märkische Oderzeitung vom 19. Oktober 2010

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