Förderverein setzt sich für Erhalt der Stöllner Kirche ein

Die Kirche mit Leben füllen

 
Barbara Zachert, Gordon Quaisser sowie Eberhard und Uta von der Hagen (v.l.) vom Förderverein der Stöllner Kirche kündigen die erste Veranstaltung an.
© C. Schmidt

Stölln (chr) Kirchen können viele Geschichten über unserer Heimat erzählen. Das wissen auch Eberhard und Uta von der Hagen, die gemeinsam mit 17 weiteren Mitstreitern einen Förderverein gegründet haben, der sich für den Erhalt der Stöllner Dorfkirche stark macht.

Zum Vorstand des Vereins gehört neben Eberhard von der Hagen, der den Vorsitz übernommen hat, auch Iris Hoffman, die Bürgermeisterin der Gemeinde Gollenberg. Besonders freut sich der Vorsitzende darüber, dass sich Jung und Alt im Förderverein zusammen gefunden haben. "So können wir verschiedenste Ideen sammeln und Potenziale bündeln", so Barbara Zachert.

Ziel des Vereins, dessen Mitgliederzahl inzwischen auf 26 anstieg, ist es, die Stöllner Kirche im Hinblick auf die BUGA 2015 in die Planung einzubeziehen und als kulturelle Anlaufstelle zu integrieren. "Wir wollen die Kirche mit Leben füllen und Kultur ins Dorf bringen", erklärt Zachert ihr Anliegen.

Die erstes Hürde wird die Erneuerung des Kirchendaches sein. Eine Untersuchung hatte vor zwei Jahren ergeben, dass ein Hausschwamm das Dach marode macht. Zudem leidet das Gebäude an aufsteigender Nässe.

In die Bemühungen des Vereins soll aber nicht nur das Gotteshaus einbezogen werden, auch der Kirchenhof sowie der alte Friedhof sind erhaltenswert und könnten für BUGA-Besucher interessant sein, vermutet der Vereinsvorsitzende.

Am 30. Oktober wollen die Mitglieder des Fördervereins nun erstmals in die Öffentlichkeit treten und anlässlich des Landesfestes in Stölln eine Ausstellung im Gotteshaus präsentieren. Unter dem Motto "Gottes Geschichten erzählen von unseren Wurzeln" werden verschiedene biblische Figuren zu sehen sein.

Die-Mark-Online vom 15. Oktober 2010

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