KIRCHE: Oben nicht mehr ohne

Turm hat wieder seinen Schmuck

 
Der Kantower Kirchturm hat seinen Schmuck zurück.
Foto: Czeninga

KANTOW - Nach Jahrzehnten Kahlköpfigkeit hat der Kantower Kirchturm seinen Schmuck zurückbekommen. Jetzt zieren wieder Wetterfahne und Kugel die Kirchturmspitze. In der Kugel sind historische und aktuelle Informationen deponiert sowie ebenfalls ein aktuelles Exemplar der Märkischen Allgemeinen Zeitung. Außerdem wurden Kopien von Währungen aus der Vergangenheit bis hin zum derzeitigen Euro für die Nachwelt in die Kartuschen eingelegt. Die Wetterfahne trägt zum einen die Jahreszahl 1696, als die Fachwerkkirche wieder aufgebaut wurde, zum anderen die Jahreszahl 2010, wo die Sanierung des Turmes das Ende finden soll.

Der Turm und seine anderen Dachflächen wurden mit Schiefer neu eingedeckt. Besonders schön wirkt jetzt wieder die offen gestaltete Laterne unterhalb der Turmhaube. Sie war jahrzehntelang unter einer Bretterverkleidung versteckt. Dort soll künftig in der Weihnachtszeit der Weihnachtsstern leuchten.

Der Förderverein "Offene Kirche Kantow" trägt die Kosten für die Bekrönung.

Die zimmermannsmäßige Fertigstellung des Turmes verzögert sich etwas, da die bisher tätige Firma sich nicht an Terminvereinbarungen und auch die Ausschreibungsvorgaben gehalten hat. Trotz mehrerer Einigungsversuche muss nun eine andere Zimmerei die Arbeiten fortführen. Sobald die Arbeiten demnächst beendet sind, wird der Förderverein dieses Ereignis gebührend mit einem Turmfest feiern.

Weitere Informationen sind demnächst unter www.loegow.homepage.t-online.de/Förderverein zu finden. (wl)

Märkische Allgemeine vom 01. Oktober 2010

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