Glockengeläut über Wassersuppe

Wassersuppe (rez) Erhebliche Schäden an ihrem Gotteshaus ließen einige Wassersupper vor etwa zehn Jahren die Initiative ergreifen. Am Sonntag konnte der engagierte Freundeskreis der Dorfkirche den Abschluss des ersten Bauabschnitts, die Restaurierung des Glockenturms, feiern.

 
Eine gut gelaunte Baronin Karin von Heyking, Gründerin des Freundeskreises der Dorfkirche Wassersuppe, mit dem Kirchenältesten und Ortsvorsteher Werner Hubel sowie Anke Bölke. Gemeinsam mit etwa 100 Gästen feierte der Freundeskreis am Sonntag den Abschluss des ersten Bauabschnitts zur Rettung der Kirche
© Daniel Gammert

Zu der Zeit als sich Deutschland ins WM-Viertelfinale schoss, genossen Baronin Karin von Heyking, der von ihr initiierte Freundeskreis der Dorfkirche Wassersuppe sowie etwa 100 Gäste einen herrlichen Sommernachmittag mit reichlich Kultur, Kaffee und Kuchen. "Ich war so glücklich, dass trotz des Fußballs soviele Menschen der Einweihung des Glockenturms beiwohnten", so Karin von Heyking, die seit 1994 im Ort lebt. Denn zehn Jahre mussten bis zu diesem Moment erst ins Land gehen. Zahllose Benefizveranstaltungen brachten kleinere und größere Spenden zur Co-Finanzierung des ersten Bauabschnitts. Unter anderem beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit mehr als 12.000 Euro am Projekt. Die Sanierung des Turms mit seiner aus dem 14. Jahrhundert stammenden Glocke kostete rund 50.000 Euro. Das Geld ist nun verbraucht. Doch befarf die 1756 gebaute Kirche auch einer Sanierung des Kirchenschiffs und des Dachs. Für den Anfang der nächsten Spendenphase sorgte der Freundeskreis mit großem Glockengeläut.

Die-Mark-Online vom 30. Juni 2010

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