80 000 Euro erwirtschaftet

Steinbeck (moz) Die weltliche und die kirchliche Gemeinde sowie alle Generationen von Steinbeck sollen miteinander ins Gespräch kommen, miteinander feiern. Dieses Ziel sieht Barbara von Eckardstein, Vorsitzende des Fördervereins Kirche Steinbeck, mit dem Frühlingsfest am 8. Mai erfüllt. Dass sich viele Kinder auf dem Festgelände rund ums Gotteshaus tummelten, freute sie besonders. Die rote Hüpfburg von der Sparkasse Märkisch-Oderland sei gut angekommen.

 
Frühlingsfest: Die Beiersdorfer Elfen bestritten das Nachmittagsprogramm in Steinbeck.
Foto: MOZ/Steffen Göttmann © MOZ

Während sich die älteren Bürger an Kaffee und Kuchen labten, den Frauen aus dem Ort gebacken hatten, zeigten die Beiersdorfer Tanzelfen unter der Leitung Helga Mischling ihr Können. Die kleinen Mädchen trieben den Hula-Hoop an, die älteren bewegten sich orientalisch kostümiert zu indisch angehauchter Popmusik. Der Abend klang mit einem Lagerfeuer, Deftigem vom Grill und Akkordeonmusik aus.

80 000 Euro habe der Förderverein Kirche Steinbeck mit Festen erwirtschaftet, sagte Barbara von Eckardstein. Der Lohn der Mühe ist eine zu großen Teilen sanierte Kirche. Der Innenraum ist fertig. "Wir haben dabei viel selbst gemacht und Kosten gespart", berichtet sie. Vereinsmitglieder strichen sämtliche Holzteile, darunter auch die Kirchenbänke. Den Fußboden schrubbten sie mit Salzsäure, um den bei den Bauarbeiten entstandenen Schmutz zu entfernen.

Jetzt müsse dringend der Blitzableiter auf dem Turm montiert werden. Um ihm Halt zu verleihen, müsse der Förderverein noch das Dach des Turms erneuern. "Wir sammeln dafür auch bereits fleißig Geld", so Barbara von Eckardstein. Der Turm selbst war schon 2004 saniert worden. Vor allen die Installation einer Regenrinne sei wichtig, um das Niederschlagswasser ordentlich vom Gebäude wegzuführen. Derzeit sei das Gemäuer noch bis zu einer Höhe von 1,50 Meter nass.

Märkische Oderzeitung vom 09. Mai 2010

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