Nächster Sanierungabschnitt in Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche beendet

Sterngewölbe wie in alten Zeiten

Rathenow (kna) Maurermeister Stefan Unkelbach und sein Bauhelfer Hans-Joachim Thürnagel haben alle Rippenziegel verfugt und packen ihre Sachen, denn ihre Arbeit an den Sterngewölben der Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche ist nun beendet.

 
Maurermeister Stefan Unkelbach (rechts) und sein Bauhelfer Hans-Joachim Thürnagel (links) bei den letzten Handgriffen zur Verfugung der Rippensteine.  © Knackmuß

Maurermeister Stefan Unkelbach und sein Bauhelfer Hans-Joachim Thürnagel von der Roland Schulze Baudenkmalpflege GmbH aus Potsdam haben ihren Auftrag erfüllt. Die Rippenziegel in den Sterngewölben der Sankt-Marien-Andreas-Kirche sind verfugt. Am Montag, 19. April, rückt eine Putzerkolonne an und wird die Kappensteine mit einem schlichten Weiß anputzen, sodass nur die roten Rippen der Sterngewölbe als farbige Marker übrig bleiben.

Aber auch ohne Putz sind die Sterngewölbe eine sehenswerte Angelegenheit. Die Maurer können mit Recht stolz auf ihre Arbeit sein. Es ist ein mittelalterliches Sterngewölbe wiederentstanden, wie es vor der Zerstörung im Jahr 1945 bewundert werden konnte. Denn es enthält zusätzliche Verzierungen der Rippen, die es sonst nicht oft gibt. Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Der Förderkreis zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche hofft, dass am 27. Juni um 10.00 Uhr die feierliche Einweihung der neuen Sterngewölbe und des neuen Kirchendachs erfolgen kann. Mehr Informationen zu Spendenmöglichkieten, zur Geschichte der Kirche und ihrer Pfarrer auf http://www.rathenow.org.

Die-Mark-Online vom 16. April 2010

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