KIRCHE: Die Schwester braucht auch Spender

Förderverein nimmt Sanierung der zweiten Gotteshaus-Tür in Angriff

STÜDENITZ - Die alte zweite Eingangstür, die Nordtür des Stüdenitzer Gotteshauses, hat ihre Jahre auf dem Buckel. Sie ist stark sanierungsbedürftig und muss dringend aufgearbeitet werden.

Ihre Schwester, die Tür am ehemaligen Haupteingang, konnte Dank der Spendenbereitschaft vieler Menschen und Firmen bereits im Jahr 2007 erfolgreich repariert werden. Seinerzeit hatte der Förderverein Kirche Stüdenitz gemäß des Kirchenliedes "Macht hoch die Tür" zum Spenden aufgerufen.

Für die zweite Tür sind nun dankenswerterweise bereits zirka 2800 Euro zusammengekommen. "Das reicht leider noch nicht. Benötigt werden laut eingeholter Angebote 6000 Euro", sagt der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Strenge.

Um die Nordtür zu sanieren, ist am ehemaligen Hauptzugang zur Kirche eine aufwendige Rückversetzung nötig. Neu verlegt wurden bereits die Treppenstufen. Der Förderverein hofft nun, mit Hilfe von weiteren Spenden die Türsanierung noch in diesem Jahr abzuschließen. Dann soll auch zu einer "Türen-Einweihungsfeier" eingeladen werden.

Der Förderverein Kirche Stüdenitz konnte im vergangenen Jahr auf sein fünfjähriges Bestehen zurückblicken. In dieser Zeit wurden viele Vorhaben erfolgreich realisiert, so zum Beispiel die Sanierung der Bronzeglocke und der ersten Kirchentür sowie die Ausschreibung des Eva-Hoffmann-Aleith-Preises (MAZ berichtete). (Von Renate Zunke)

Märkische Allgemeine vom 19. März 2010

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