Neuer Fußboden für die Kirche

Von Hans-Georg Wackwitz

Hasenfelde (MOZ) Am 4. Advent, ab 15. 30Uhr, wird in der Feldsteinkirche von Hasenfelde gefeiert. Die Kirchengemeinde des Ortes hat dazu allen Grund.

Vier Tage vor Heiligabend gibt es Literarisches und Musikalisches zur Weihnacht, Kaffee und Kuchen und einen kleinen Basar. Die Feier haben sich die 80 Mitglieder der Kirchengemeinde Hasenfelde redlich verdient. Auch in diesem Jahr sind sie beim Erhalt ihrer imposanten Dorfkirche wieder ein gutes Stück vorangekommen. Seit diesem Monat hat das Gotteshaus einen neuen Fußboden, der mehrere tausend Euro gekostet hat.

Das Geld für diese wichtige Werterhaltung haben die Kirchenmitglieder selbst aufgebracht. Hannegret Richter, Mitglied im Gemeindekirchenrat und im Freundeskreis Orgel Hasenfelder Kirche, ist sichtlich stolz auf das Erreichte. "Um das notwendige Geld für den neuen Fußboden aufzubringen, haben wir in diesem Jahr wieder Geld gesammelt. Bei zwei Hoffesten und bei diversen Konzerten". "Fliesenleger Stephan Rösler und Architekt Uwe Burckhardt aus Wilmersdorf haben eine gute Arbeit abgeliefert", schätzt Hans Schneider aus dem Freundeskreis Orgel der Kirche Hasenfelde ein und ergänzt: "Den nunmehr erreichten Stand sehen wir ohnehin nur als Zwischenetappe an, damit unser Gotteshaus in absehbarer Zeit wieder in neuem Glanz erstrahlt." Ein komplette Sanierung der Dorfkirche kommt ohne Denkmalschutz nicht aus. Die Hasenfelder Kirchengemeinde geht diesen Weg bewusst mit und weiß: er wird dauern.

Bei der Orgel wird das ganz deutlich. Ihr Freundeskreis besteht seit 2003. Seitdem wurden für die Rekonstruktion - von elf Registern sind nur drei bespielbar - weit über 70 000 Euro gesammelt. 120 000 sind aber nötig, um das Instrument aus der Werkstatt des Wriezener Orgelbauers Landow in einen Top-Zustand zu bringen. Aber auch das werden die Hasenfelder schaffen.

Märkische Oderzeitung vom 13. Dezember 2009

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