SPONSORING: Glückstag für den Förderverein

10 000 Euro von der VR-Bank für die Sanierung der Kirche Heinsdorf

NIEBENDORF-HEINSDORF - Ende dieses Jahres wird der gotische Glockenturm der Kirche Heinsdorf wiederhergestellt sein, zumindest äußerlich. Der Förderverein zur Sanierung der Kirche kann dank einer Spende unverzüglich die notwendigen Arbeiten veranlassen. Carola Seiler und Doreen Jannek von der VR-Bank Fläming übergaben dem Vereinsvorsitzenden Gerhard Schliebener am Dienstag einen Scheck in Höhe von 10 000 Euro. Die VR-Bank-Stiftung stellt 9000 Euro zur Verfügung, die VR- Bank Fläming 1000 Euro. Mit dem Zuschuss der Stadt Dahme, der Denkmalbehörde und mit Eigenmitteln des Vereins und der Kirche könne nun "ohne Abstriche" die Hüllensanierung des Heinsdorfer Wahrzeichens beginnen, so Gerhard Schliebener.

Er sprach in diesem Zusammenhang von einem Glückstag und davon, dass zu Weihnachten 2010 die Glocken der Heinsdorfer Kirche nach 15 Jahren Unterbrechung wieder läuten werden. "Wenn wir nächstes Jahr noch einmal so einen Glückstag haben", so Gerhard Schliebener, "kann der Glockenstuhl erneuert werden."

Die Kirche Heinsdorf ist im 13. Jahrhundert erbaut worden und wurde 1970 wegen Baufälligkeit abgerissen. Der Glockenturm wurde verkürzt und musste 1994 aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Mit Hilfe des 2007 gegründeten Fördervereins konnte der Turm gesichert werden. Außerdem wurde das Kirchenschiff schon teilweise freigelegt werden.

Die Arbeiten werden nun fortgesetzt. Das Ziegel- und Feldsteinmauerwerk des Turmes wird teilweise ausgetauscht, zahlreiche Risse müssen mit Stahleinlagen saniert werden. Das Dach des Turmes wird neu gedeckt. Aus dem freizulegenden Kirchenschiff sind noch etwa 120 Kubikmeter Mutterboden zu entfernen. Dafür stellt die Arge Teltow-Fläming Arbeitskräfte zur Verfügung. (Von Martina Burghardt)

Märkische Allgemeine vom 18. Juni 2009

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