DENKMAL: Danke für den großen Wurf

Radeweger feiern saniertes Kirchendach / Fernziel ist der Zwiebelturm

Besinnlicher Advent 
Besinnlicher Advent: Der Gottesdienst war auch ein Dankeschön für das sanierte Kirchendach.
FOTO: HSCU

RADEWEGE - Der große Wurf ist gelungen der erste jedenfalls. Das Dach der Radeweger Kirche ist saniert. Grund genug für zahlreiche Radeweger, dafür allen Beteiligten herzlich zu danken. Gestern hatte die Kirchengemeinde zu einer musikalisch-besinnlichen Adventsandacht eingeladen, dann ging es zum gemütlichen Beisammensein in Kurths Landgasthaus.

Rund 40 000 Euro seien nötig gewesen, um das Dach zu sanieren, sagt Pfarrer Martin Gestrich. Viele Geldgeber hätten das ehrgeizige Projekt unterstützt, zuvorderst der Verein Kirchdach. Dem ging es nicht allein um das Sammeln von Spenden, betont Schatzmeister Jürgen Pinnig. "Wir möchten zur Belebung der Kirche beitragen."

Als Nächstes stünden zwei kleinere Vorhaben an, sagt Pinnig. Die Empore soll einen Teppich erhalten, um das Betreten des Holzes leiser zu machen. Auch "wollen wir ein Fenster so umbauen, dass man es öffnen kann". Das Gotteshaus soll gelüftet werden können. Und dann stehe wieder ein großer Wurf: "Die alte Turmhaube soll wieder her." Einst thronte ein Zwiebeltürmchen auf der Kirche. (Von Heiko Hesse)

Märkische Allgemeine vom 22. Dezember 2008

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