SANIERUNG: Jakobikirche ist geschlossen

Holzarbeiten an der Empore sollen Ende August beendet sein

Im Kirchenschiff hämmern und sägen Zimmerleute 
Im Kirchenschiff hämmern und sägen Zimmerleute.
Foto: MAZ/Franke

LUCKENWALDE - Die Jakobikirche ist seit Anfang August geschlossen. "Der zweite Bauabschnitt für die dringend notwendige Erneuerung der Empore hat begonnen", erklärte Margitta Haase, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins der St.-Jakobi-Kirche.

Im Innern der Kirche wurde in dieser Woche gesägt und gehämmert. Die Abbundwerk Luckenwalde GmbH, Fachbetrieb für Zimmerei und Holzbau, führt auch im zweiten Bauabschnitt die Holzarbeiten an der morschen Empore durch. Die Zimmerleute Andreas Seidlitz, Andreas Hoffmann und Steffen Möbius haben neue Deckenbalken eingezogen.

Der zweite Bauabschnitt konnte mit Hilfe von Fördermitteln der Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportstiftung Teltow-Fläming der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam und mit Eigenmitteln des Fördervereins der Jakobikirche finanziert werden. "Unsere finanziellen Mittel allein hätten für die vollständige Sanierung der Empore nicht ausgereicht", so Margitta Haase. Die Holzarbeiten an der Empore sollen Ende August beendet sein. "Dann bleibt den Mitgliedern unseres Fördervereins nicht mehr viel Zeit, um die Kirche zu reinigen und alles für den Tag des offenen Denkmals vorzubereiten", so Margitta Haase. Zeitgleich mit den Arbeiten an der Empore sind auch Erhaltungsmaßnahmen in der Sakristei geplant. "Die Arbeiten am Dach der Sakristei werden durch die evangelische Kirchengemeinde in Auftrag gegeben und auch finanziert", sagte Margitta Haase. Der sich anschließende Innenausbau könne zum größten Teil in Eigenleistung von Mitgliedern und Freunden des Fördervereins erbracht werden. "Die erforderlichen Materialien hoffen wir über Spenden finanzieren zu können", so die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins. Die dritte Baustelle, der Heizungskeller, muss dagegen noch warten. "Die Empore und Sakristei haben von allen Beteiligten schon viel Kraft und Geld erfordert. Wir müssen sehen, wie es danach weitergehen könnte", schätzte Margitta Haase ein. Sie freut sich erst einmal auf den Anblick der Empore aus neuem Holz. (Von Uta Franke)

Märkische Allgemeine vom 16. August 2008

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