Neue Hinweisschilder zur Forster Stadtkirche stehen

An St. Nikolai führt kein Weg vorbei

Forst. Sie ist nach der Renovierung an Fassade und Dach reif, vorgezeigt zu werden: Ingesamt elf touristische Hinweisschilder auf die Stadtkirche St. Nikolai hat gestern die Firma Apconcept im Forster Stadtgebiet angebracht.

Neue Hinweisschilder zur Forster Stadtkirche stehen 
Kleiner Schönheitsfehler: Alexander Furkert (7) aus Forst verdeckt das falsche «e» . Die Kirchengemeinde legt Wert auf das Aussichtsturmsymbol. Vom Kirchturm aus habe der Besucher einen Überblick über die Stadt, so Frank Henschel (5. von links).
Foto: Frank Muscheid

Rund 900 Euro hat sich der Kirchbauverein nach Angaben von Frank Henschel die Beschilderung kosten lassen, die unter anderem am Neißeradweg zwischen Touristinfo-Schild und grünen Hotelrouten-Schildern auf den Forster Blickfang hinweisen. Aber auch in der Spremberger, der Cottbuser und der Berliner Straße führe nun eine kontinuierliche Beschilderung zum Ziel, so Henschel «In den Mittelpunkt rücken» wollen ihm zufolge Kirchbauverein und Evangelische Kirchengemeinde das Schmuckstück auch für Touristen auf der Durchreise. Dass es an der Stadtkirche nun Sakralraum, Brühlche Gruft und Turm mit Aussicht dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr zu entdecken gibt, sei auch den auf Kommunalkombi-Stellen arbeitenden Beate Malke und Christina Reinert zu verdanken, die die Besucher betreuen so Henschel.

Nur der Fehlerteufel trübte die Freude: Während St. Nikolai mit «ei» auf dem Schild stand, hätte auch der Richtungspfeil an der Langen Brücke nach links unten zeigen müssen. Die Buchstaben würden heute problemlos ausgetauscht, kündigte der Mitarbeiter der ausführenden Firma an. Auch ohne Hinweisschild besuchten laut Beate Malke und Christina Reinert 603 Menschen im ersten Monat die «offenen Kirche» . (fm)

Frank Muscheid

Lausitzer Rundschau vom 05. August 2008

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