Kulturministerin Wanka übergab 15 000 Euro

Geld für Innenausbau der Schlosskirche ist da

Lauchhammer. Die Sanierung der Schlosskirche in Lauchhammer kann fortgesetzt werden. Kulturministerin Prof. Johanna Wanka überreichte vergangene Woche einen Scheck über 15 000 Euro. Das Geld ist für den Innenputz und den Innenausbau des Gotteshauses eingeplant.

Wiederaufbau des Schlossparks in Lauchhammer 
Ministerin Prof. Johanna Wanka (2.v.l.) nutzte die Möglichkeit, sich über den Stand beim Wieder-aufbau des Schlossparks in Lauchhammer zu informieren.
Foto: Mirko Sattler

Die Ministerin betonte, dass die Förderung der Innenrestaurierung eine Ausnahme sei. "Normalerweise fördert das Land Brandenburg nur die äußere Sanierung von Kirchen." Der einmalige Charakter des Bauwerkes aus dem Jahr 1746 rechtfertige jedoch diese Ausnahme. Die Schlosskirche ist ein Zeugnis der Dresdner Barockgeschichte und symbolisiere die Architektur des Barock und Rokoko.

Mit der Fördersumme könne nun fortgeführt werden, was seit 2004 konsequent realisiert werde, hieß es beim Förderverein Schlosskirche Lauchhammer-West. Neben Fördermitteln flossen in die liebevolle Restaurierung der Schlosskirche bisher auch Spenden der Einwohner und Firmen der Region. Über 250 000 Euro wurden bereits in die Gründung des Gebäudes, das neue Dach inklusive Dachkonstruktion und die restaurierte Fassade investiert.

Die Reko-Arbeiten im Inneren sollen ab Mitte September beginnen. "Wir denken, dass wir damit die Deckenrekonstruktion, Holz- und Malerarbeiten fast abschließen können", ist der Vorsitzende des Fördervereins Schlosskirche Lauchhammer, Dr. Friedrich-Wilhelm Heßmer, guter Hoffnung. Nach seiner Aussage soll das traditionelle Weihnachtskonzert in der dann vollständig rekonstruierten Kirche stattfinden.

Lauchhammers Bürgermeisterin Elisabeth Mühlpforte nutzte den Besuch der Ministerin für einen gemeinsamen Spaziergang durch den Schlosspark, um den Stand der Sanierungsarbeiten zu erläutern.

Maser/Sattler

Lausitzer Rundschau vom 21. Juli 2008

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