Polens Kulturministerium hilft Guben und Gubin

Weitere Unterstützung für Kirchenaufbau

Guben/Gubin. Das polnische Kulturministerium wird für den Wiederaufbau der ehemaligen Gubener Stadt- und Hauptkirche weitere 500 000 Zloty (rund 148 000 Euro) zur Verfügung stellen. Das sagte Günter Quiel vom Förderverein für den Wiederaufbau des Gotteshauses der RUNDSCHAU.

Entscheidend sei die Initiative der Gubiner Stiftung, dem Pendant zum Gubener Förderverein, gewesen.

Das Geld solle in erster Linie für die Stabilisierung und Sanierung der Pfeiler genutzt werden. «Stabilität ist entscheidend, schließlich ist es nach wie vor unser Ziel, noch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in der Kirche zu veranstalten» , so Quiel. Die Arbeiten an den Pfeilern sollen im August beginnen.

Die deutsche Seite bemühe sich nach wie vor um die Co-Finanzierung. «Wir wollen zehn Prozent Eigenteil beisteuern» , sagte Quiel. Das betreffe sowohl die Arbeit an den Pfeilern, als auch die Treppenstufen für den Turm und die Beschaffung der verschiedenen Steine für die Sanierung.

Gesucht werden nach Angaben von Quiel auch weiterhin Leute, die bei dem Projekt mithelfen wollen. Dabei gehe es nicht nur um die eigentlichen Sanierungsarbeiten. «Wir brauchen auch Unterstützung bei bestimmten Recherchen oder bei der Projektplanung» , erklärte Quiel. Interessenten könnten sich im Informationszentrum an der Berliner Straße melden.

Lausitzer Rundschau vom 04. Juni 2008

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