Historische Feldsteinkirche soll zu neuem Leben erwachen

Gründungsveranstaltung des Fördervereins 
Großes Interesse: Gut besucht war die Kirche zur Gründungsveranstaltung des Fördervereins

Löhme (MOZ) Der Charme der verträumten Dorfkirche in dem kleinen Werneuchener Ortsteil Löhme wird jährlich stärker von Feuchtigkeit bedroht. Eine Restaurierung der wertvollen Holzkanzel, des stark beschädigten Taufengels bleiben ebenso aussichtslos wie die Sanierung des Innenputzes, solange das Feuchtigkeitsproblem nicht gelöst wird.

Gleichzeitig ist jedoch das Interesse der Gemeinde an der symbolischen Mitte ihres Dörfchens in den letzten Jahren langsam aber stetig gestiegen. Sankt- Martins-Fest und Krippenspiel gehören neben den regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten mittlerweile zur festen Tradition.

So wundert es dann auch nicht, dass der Einladung zur Gründungsveranstaltung eines "Fördervereins Dorfkirche zu Löhme" viele Menschen folgten. Gut gefüllt waren die Bänke, als Christen und Nichtchristen ihren Willen zur kooperativen Zusammenarbeit zum Erhalt der Dorfkirche bekundeten. Fast 50 Bürger aus Löhme und einige Gäste unterzeichneten das Gründungspapier. Der frisch gewählte Vorsitzende des Fördervereins, Mirko Fischer, konnte mit großem Optimismus sein Glas auf gutes Gelingen bei der Umsetzung der konzeptionellen Ideen zur Sanierung und erweiterten Nutzung des Kirchhauses erheben.

Schon mit dem Ende der Veranstaltung hat die tatsächliche Arbeit begonnen. So sind bereits erste Schadensgutachten in Arbeit gegeben worden, fachliche Partner für die denkmalgerechte Sanierung werden gesucht, die Vorbereitung des Tages des offenen Denkmals am 14. September, an dem die Kirche Löhme in diesem Jahr erstmals teilnehmen möchte, sind schon jetzt angelaufen. Hilfe und Unterstützung wird natürlich dringend benötigt und jederzeit gerne angenommen.

Der Verein ist zu erreichten unter: Förderverein Dorfkirche zu Löhme e.V. (I.G.) In der Löhmer Dorfstraße 17, 16356 Werneuchen/Ortsteil Löhme, Geschäftsführerin Simone Kopp oder dorfkircheloehme@web.de

Märkische Oderzeitung vom 14. Mai 2008

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