Rettung in letzter Minute

Deckenbalken der Sakristei von Fachleuten ausgewechselt

LUCKENWALDE - Klaus-Dieter Langner hatte die richtige Ahnung. Der Architekt steht dem Förderverein der Luckenwalder Jakobikirche beratend zur Seite. Er hatte vorgeschlagen, dringend die morschen Deckenbalken der Sakristei auswechseln zu lassen. Und wie die Fachleute von "Oehnaland" aus Bochow gestern feststellten, war es Rettung in letzter Minute.

Die Sakristei soll künftig bei kulturellen Veranstaltungen den Künstlern als Garderobe dienen. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun, auch freiwillige Helfer müssen wieder mit ran. Nach der kompletten Sanierung der Sakristei soll der erste Teil der Empore in Angriff genommen werden.

"Natürlich können wir immer nur so viel machen, wie es die Finanzen zulassen", sagt Margitta Haase vom Förderverein. Ostersonntag soll die Kirche zum Gottesdienst erstmals in diesem Jahr wieder geöffnet werden. "Dann sollen die Besucher auch sehen, was sich verändert hat und was mit den Spendengeldern geschehen ist", fügt Margitta Haase hinzu. Für den Vorsitzenden des Fördervereins Christian Schulze steht fest, dass alles besser ist als Stillstand oder Verfall.

Einige Pfarrer im Ruhestand, wie Hilmar Schmidt und Paul Gerhard Gleininger, die eine besondere Beziehung zur Luckenwalder Jakobikirche haben, werden in diesem Jahr dort Gottesdienste halten. Der Förderverein ist aber auch bemüht, junge Leute für kulturelle Veranstaltungen im Gotteshaus zu gewinnen und hat erste Kontakte geknüpft. (Von Margrit Hahn)

Märkische Allgemeine vom 24. Januar 2008

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