Förderkreis "Alte Kirchen" besucht Guben

"Das müssen wir uns anschauen"

Guben. Der "Förderkreis Alte Kirche Berlin-Brandenburg e. V." ist überaus rege tätig für den Erhalt sowie zur kulturgeschichtlichen Restaurierung vom Verfall bedrohter Kirchen.

Bislang, so teilt Andreas Peter aus Guben mit, sei das Augenmerkt des im Jahr 1990 gegründeten und in Berlin ansässigen Förderkreises vor allem auf die nördlichen Teile des Landes Brandenburg gerichtet. Das solle sich in diesem Jahr ändern.

Angeregt dazu worden sei der Geschäftsführer des Förderkreises, Bernd Janowski, durch die Lektüre des Buches "Die Stadt- und Hauptkirche in Guben/Gubin". Sein Interesse für dieses grenzübergreifende Projekt sei geweckt worden und habe sich unter anderem in einer positiven Besprechung des Buches in der Dezember-Ausgabe des Mitteilungsblattes für die Förderkreis-Mitglieder niedergeschlagen.

Darüber hinaus habe sich Janowski vor kurzem selbst einen Eindruck vor Ort von den Bauarbeiten am Gebäude in Gubin verschafft und sei dazu eigens von Berlin nach Guben gereist. «Für ihn war sofort klar, dass dieses Vorhaben auch die anderen Mitglieder des Förderkreises interessieren wird» , so Peter.

So sei mit dem Autor des Buches für dieses Jahr eine groß angelegte Tagesreise nach Guben für den 28. Juni vereinbart worden, bei der auch andere Kirchen der Gubener Umgebung, wie die in Atterwasch, in Groß Breesen, in Pinnow und im ehemaligen Schenkendorf auf polnischer Seite besichtigt werden sollen.

Für den Gubener Förderverein zum Wiederaufbau der Stadt- und Hauptkirche dürfte in diesem Zusammenhang von besonderem Interesse sein, so Andreas Peter, dass der Förderkreis Alte Kirchen einen Preis für neu gegründete Fördervereine auslobt, die sich dem Erhalt und der Restaurierung von Kirchen widmen.

Lausitzer Rundschau vom 07. Januar 2008

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