Jetzt sieht die alte Orgel aus wie neu

Sanierung beendet / Morgen Feierstunde

WERNSDORF Die Sanierung der denkmalgeschützten Orgel in der Wernsdorfer Kirche ist mit der Fertigstellung der Außenhülle abgeschlossen worden. Sie wurde restauriert und bemalt. Nun sieht das über 100 Jahre alte Instrument wieder aus wie neu. "Genau so soll sie einst ausgesehen haben", schwärmt Peter Janz vom Kirchenbauverein.

Der Künstler Dietmar Sarkowski und Malermeister Norbert Stettler arbeiteten fast anderthalb Jahre an der Außenhülle, und zwar ehrenamtlich, wie Peter Janz betont. Die Orgelpfeifen waren schon voriges Jahr saniert worden. "Der Verein bedankt sich bei allen Spendern, die diese denkmalgeschützte Restaurierung erst ermöglicht haben", sagte Peter Janz.

Zum Abschluss der Arbeiten an dem Instrument gibt es morgen eine kleine Feierstunde, sie beginnt um 17.30 Uhr. Kantor Werner Stoll aus Berlin spielt auf der Orgel, die 1899 erbaut wurde. "Die Besucher haben die Möglichkeit, dieses wiedererstandene Kleinod brandenburgischer Orgelbaukunst im neuen Glanz zu bewundern. So hat sie keiner von uns bislang gesehen", sagt Peter Janz.

Es ist das erste Konzert, das seit längerer Zeit in der Kirche wieder zu hören ist. Der Kirchenbauverein will nun künftig wieder regelmäßig Veranstaltungen anbieten, möglichst einmal im Monat, so Peter Janz. In der Kirche wird aber auch noch ein bisschen gearbeitet. Der Einbau der Heizung wird fortgesetzt, der schon zur Hälfte geschafft ist. Die Stuhlreihen unten sind schon beheizbar.

Bei der Feierstunde morgen werden übrigens auch die Wernsdorfer Kindergarten-Kinder auftreten, sie singen ein Lied, ziehen später zum Martinsfest mit ihren Eltern durch das Dorf.

Märkische Allgemeine vom 08. November 2007

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