Festgottesdienst zum Abschluss der Sanierung

Am Altar der Schinkel-Kirche in Neuhardenberg 
Der Sternenhimmel leuchtet wieder: Am Altar der Schinkel-Kirche in Neuhardenberg (Märkisch-Oderland) rückt Christa Starke vom Gemeinde-kirchenrat einen Kerzenständer zu recht. Foto:dpa

Neuhardenberg (MOZ) Mit einem Festgottesdienst wird am Donnerstag das Ende der Restaurierung der Neuhardenberger Schinkel-Kirche gefeiert. Die Arbeiten haben etwa 1,5 Millionen Euro gekostet und sind zum größten Teil aus Spenden finanziert worden. Auf große Resonanz stieß die Idee der Mitglieder des Kirchen-Fördervereins, Paten für die Sterne an der Decke des Neuhardenberger Sakralbaus zu gewinnen: Für 4360 der 6260 Sterne sind bereits Paten gefunden worden. Sie kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus der Schweiz, den USA, Kanada, dem Libanon, Israel und Usbekistan.

Die Spenden hat die Reemtsma-Stiftung verdoppelt. So sind rund 250 000 Euro zusammengekommen. Das Ende der Sanierungsarbeiten wird auf den Tag genau 190 Jahre nach der Einweihung der von Baumeister Karl Friedrich Schinkel geplanten Kirche am Reformationstag 1817 gefeiert. Wie schon damals, hat die Ausgestaltung der Kirche auch diesmal acht Jahre gedauert.

Märkische Oderzeitung vom 29. Oktober 2007

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