Hilfe für das Gotteshaus

MAZ-Vereinssteckbrief: Förderverein Kirche Krahne

Name: Förderverein Kirche und Gemeindehaus Krahne e. V., Dorfanger 2, 14797 Kloster Lehnin/OT Krahne.

Gründung: 20. Juni 2001 in Krahne.

Vorsitzender: Jens Schmidt, Hauptstraße 7, 14797 Kloster Lehnin/OT Krahne, (03 38 35) 4 04 69; Pfarrer i. R. Gerke Pachali, Dorfanger 2, 14797 Kloster Lehnin/OT Krahne, (03 38 35) 4 00 70 .

Schwerpunkte: Das Gemeindehaus (Pfarrhaus) ist das älteste Haus in Krahne und steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1742 erbaut und durch einen Anbau 1908 erweitert. Die Bausubstanz der Kirche ist in einem gutem Zustand. Nach der Wende konnten das Dach, die Dachrinne und die Entwässerung erneuert werden. Es standen aber weitere Reparatur- und Erhaltungsmaßnahmen für die Gebäude an. Die Beseitigung der Schäden konnte durch die Kirchengemeinde allein nicht finanziert werden. Daher wurde der Förderverein gegründet.

Ziele: Zweck des Fördervereins ist die Erhaltung der Kirche und des Gemeindehauses in Krahne. Im Jahr 2002/2003 wurden das Gemeindehaus um- und ausgebaut und Erhaltungsarbeiten durchgeführt. An der Kirche erfolgen Sanierungsarbeiten zur Trockenlegung sowie Malerarbeiten. Diese Arbeiten wurden von der Kirchengemeinde Krahne, dem Evangelischen Arbeitskreis Brandenburg/Havel und dem Förderverein finanziert. Zudem unterstützt der Verein finanziell die Sanierung. So flossen im Jahr 2004 für das Osterlammfenster s 4640 Euro. Auch die Teilrestaurierung der neobarocken Ausmalung der Fensterlaibung ist mit 2000 Euro finanziert worden. 2005 wurden zwei weitere bleiverglaste Fenster für 5300 Euro restauriert.

Besonderheiten: Der seinerzeit mit der Ausmalung der Krahner Dorfkirche beauftragte Künstler war kein geringerer als der königliche Hof-Zimmermaler Max Andre aus Potsdam. Der hatte im Jahre 1904 die gerade erneuerte Kirche komplett ausgemalt. Vor knapp 40 Jahren wurde das Innere des Gotteshauses komplett übergetüncht. Mit der Zeit geriet die Ausmalung in Vergessenheit. Bis Susanne Voigt im vergangenen Jahr die Kirche im Auftrag der Denkmalpflege des Landkreises Potsdam-Mittelmark in Augenschein nahm. Schnell wurde sie fündig. Und plötzlich tauchten auch alte Fotos auf. Der Förderverein Kirche und Gemeindehaus Krahne schob schließlich die Restaurierung an. Aber nur für die Laibung eines Fensters. "Mehr ist nicht gewollt und letztlich auch nicht finanzierbar", sagt Pfarrer Gerke Pachali. Denn allein die Restaurierung der einen Fensterlaibung schlägt mit knapp 2000 Euro zu Buche.

Förderung: Der Verein ist dankbar für Spenden und freut sich über weitere Mitglieder. Der Jahresbeitrag beträgt zehn Euro.

Märkische Allgemeine vom 01. Oktober 2007

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