Spendenaktion für Forster St. Nikolai knackt die 90 000-Euro-Marke

Auf die Zielgerade eingebogen

Forst. Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Forster Volks- und Raiffeisenbank überreichte Günter Kochan vom Autohaus Schulze symbolisch zwei Altarkerzen der St. Nikolai-Kirche an den VR-Bank-Vorstand Jürgen Stender und Frank Baer.

Damit geht die Spendenverdoppelungsaktion für die Sanierung der Forster Stadtkirche in ihre letzte Runde. Zuvor hatten sich die Sparkasse Spree-Neiße, die Apotheke Cottbuser Straße und das Autohaus Schulze an der Aktion beteiligt. Die vier Unternehmen verdoppeln jede Spende um den gleichen Betrag. Die Spendenverdoppelung startete bei einem Spendenstand von 81 000 Euro und ist jetzt bei 93 000 Euro angekommen. Laut Frank Henschel, Mitglied im Gemeindekirchenrat und Kirchenbauverein Forst, kostet die Sanierung der Nikolai-Kirche 619 000 Euro. Überrascht zeigte er sich von den zahlreichen Spenden aus der Partnerstadt Wermelskirchen. Dank der guten Pressearbeit habe sich die Spendenaktion bis in die Stadt in Nordrhein-Westfalen herumgesprochen. Die höchste private Spende für die Sanierung der St. Nikolai Kirche stamme von einem Forster und belaufe sich auf über 10 000 Euro. Henschel räumte ein, dass sehr hohe Spenden von mehreren tausend Euro nicht von dem Unternehmen verdoppelt werden könnten. "Das kann man nicht verlangen und es würde das Unternehmen möglicherweise kaputt machen." (ra)

Lausitzer Rundschau vom 24. September 2007

   Zur Artikelübersicht