Erneute Eröffnung in Sicht

Kirche in Königsberg erhielt zum zweiten Mal eine Notsicherung

BJÖRN WAGENER

 Dorfkirche Königsberg

KÖNIGSBERG Die Kirche in Königsberg könnte schon bald wieder für die Nutzung freigegeben werden. Davon geht jedenfalls Matthias Hoffmann-Tauschwitz vom kirchlichen Bauamt in Berlin aus. "Wir sind auf einem guten Weg." Die Notsicherung sei eingebaut worden, so dass absehbar sei, dass die Freigabe des Gebäudes demnächst erfolgen kann.

Damit hat die Königsberger Kirche schon zum zweiten Mal eine Notsicherung erhalten. Das erste Mal war sie bereits kurz vor Ostern 2004 ganz plötzlich bauaufsichtlich gesperrt worden. Auslöser war damals ein Baugutachten im Zusammenhang mit einer geplanten Dacheindeckung gewesen. Der Gemeindekirchenrat hatte sich daraufhin bemüht, diesen Notstand zu beheben und sich für eine baufachliche Begleitung eingesetzt.

Unterstützung kam auch von dem kurz darauf gegründeten Förderverein, der zahlreiche Aktivitäten zugunsten der Kirche veranstaltete. Das alles machte den Einbau einer Notsicherung möglich.

Doch nach diesem ersten Mal war sie nur kurz wieder geöffnet worden. Die zweite Nachhilfe in Sachen Sicherheit habe jetzt eine ganz andere Qualität, sagt Hoffmann-Tauschwitz. "Wir haben ein völlig neues Sicherungskonzept angewandt und zur Umsetzung neue Kräfte eingesetzt."

Doch trotz des absehbaren Erfolges, macht der Fachmann eines ganz deutlich: "Die Kirche muss trotzdem grundsätzlich saniert werden."

Das zu erreichen, hat sich der Förderkreis Dorfkirche in Königsberg auch in Zukunft auf die Fahnen geschrieben. "Der Förderkreis bleibt bestehen. Es wird auf jeden Fall auch wieder Veranstaltungen zugunsten der Kirche geben. Nur in letzter Zeit konnten wir eben nicht recht planen, weil wir nicht wussten, was mit der Kirche wird", sagt die Vorsitzende des Förderkreises, Elisabeth Lau.

Märkische Allgemeine vom 26. Juni 2007

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