Zum 150. Geburtstag soll Orgel erklingen

Hasenfelde (soj/GMD) Ob die Orgel in der Hasenfelder Kirche zu ihrem 150. Geburtstag wieder erklingen kann, ist noch ungewiss. Ursprünglich war geplant, dass das Instrument bis zu den Feierlichkeiten am 25. August wieder auf drei Registern, Principal, Viola di Gamba und Octave, bespielbar ist, doch mit der Einhaltung dieses Termins könnte es eng werden.

Zwar ist bereits eine Spende über 3000 Euro von der Partnergemeinde in Altwied (Rheinland-Pfalz), eingegangen und auch die Untere Denkmalbehörde des Landkreises Oder-Spree habe weitere Fördermittel in Höhe von 1000 Euro bewilligt, aber: "Um mit diesem Abschnitt der Sanierungsarbeiten beginnen zu können, brauchen wir noch etwa 9000 Euro", sagt Hannegret Richter vom Freundeskreis Orgel Hasenfelde.

Um dieses Geld zusammen zu bekommen, hat der Freundeskreis in den kommenden Monaten einige Aktionen geplant, bei denen Spenden gesammelt werden. Am 29. April wird um 14.30 Uhr zum Frühlingskonzert in die Kirche eingeladen. Es singen Schüler der Musik- und Kunstschule Fürstenwalde, Dompfarrer Martin Haupt wird Texte von Wilhelm Busch vorlesen. Im Juni soll das nächste Hoffest zugunsten der Orgel stattfinden.

"Die Hoffeste sind für Einheimische und Gäste zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, die sie nicht mehr missen wollen", sagt Hannegret Richter. Sie habe schon besorgte Anfragen gehabt, was denn aus den Hoffesten werde, wenn die Sanierungsarbeiten abgeschlossen seien. "Die Feste wird es auch in Zukunft geben", beruhigt die Hasenfelderin. Schließlich müsse das Instrument regelmäßig gewartet werden, auch dafür werde Geld benötigt.

Etwa 40000 Euro hat der Freundeskreis seit 2003 bereits verbaut. "Das ist für einen kleien Ort wie Hasenfelde eine beachtliche Summe", so Hannegret Richter, es sei schön zu sehen, wie sich etwas im Ort verändert, das sei die Arbeit allemal wert.

Märkische Oderzeitung vom 14. April 2007

   Zur Artikelübersicht