Schweren Anfang leicht gemacht

Förderverein Kirche Stüdenitz e.V. arbeitet

  Kirche Stüdenitz
Die Kirche, fotografiert aus der Bahnhofstraße
Foto: Internet

Aller Anfang ist schwer, sagt der Volksmund. Der Vorstand des Fördervereins Kirche Stüdenitz e.V. stellt dem entgegen: Das Weitermachen wird sich lohnen.

Der Anfang, der Tag der offenen Kirchentür am 4. September, war rückschauend gar nicht so schwer dank der Mitarbeit vieler fleißiger Helferinnen und Helfer aus dem Dorf und der Unterstützung neudeutsch Sponsoring aus Stüdenitz, Neustadt, Kyritz, Wusterhausen und Breddin. Aus diesem Umkreis konnten wir auch die vielen Gäste begrüßen, die Bekanntes, Neues und Interessantes über die in der Prignitz einzigartige Dorfkirche erfuhren und sich dabei offensichtlich wohl gefühlt haben. Um Neues zu hören und Altes aufzufrischen, gab es auch genügend Gelegenheit. Der Förderverein wurde launig und humorvoll vorgestellt, Vorschläge für die Nutzung des Turmes unterbreitet. Eine kleine Dokumenten- und Fotoausstellung unter dem Motto "Die Kirche im Dorf Das Dorf und seine Kirche" versuchte, geschichtliche Prozesse zu verdeutlichen. Details der Kirche wie Kanzel, Taufengel, Orgel wurden in Vorträgen begreiflich.

Orgelmusik erfreute nicht nur die Musikliebhaber. Der Stüdenitzer Volkschor sang sich wie so oft in Ohr und Herz der Zuhörer. Der Kirchturm konnte, so weit es die Sicherheit zuließ, bestiegen werden und der schöne von großen Bäumen beschattete Kirchplatz bot abschließend die beste Umgebung für Essen, Trinken, Gespräche, Erinnerungen und Pläneschmieden. Ganz besonders erwähnenswert ist die noch bis Anfang Oktober zu besichtigende große Gemäldeausstellung des Kyritzer Malkreises. Einheimische Künstlerinnen und Künstler zeigen in einer Vielzahl von selbst gemalten Bildern die Schönheit unserer engeren Heimat. Ein Besuch und längeres Betrachten sind sehr zu empfehlen. Die Kirche steht allen Besuchern dafür offen.

Um zurückzukommen auf "Anfang und weitermachen": Alle Erlöse und Spenden des Tages werden zum Erhalt des Kirchengebäudes verwendet. Natürlich ist das ein winziger Anfang. Neue Vereinsmitglieder, Spenden und Fördergelder sind dringend erwünscht und nötig. Aber der Anfang ist gemacht. Das so gut Begonnene muss fortgesetzt werden. Dem Vorstand und Verein sind darum Geduld und Beharrungsvermögen, Ideen und Durchsetzungskraft, Unterstützung und Öffentlichkeit zu wünschen.

Für all jene, die nicht an diesem Tag der offenen Kirchentür teilnehmen konnten, ergeht die herzliche Einladung, bei einer der nächsten Gelegenheiten doch selbst einmal hereinzuschauen. Auf Ihren Wunsch hin werden wir Sie auch persönlich über die anliegenden Aktivitäten auf dem Laufenden halten.

Ralf Wahner, Andreas Marquardt, Stüdenitz

Spendenkonto: Förderverein Kirche Stüdenitz e. V., Konto-Nr.: 5105757, BLZ: 16061938

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