FÖRDERVEREIN BERIET ÜBER VORHABEN

Dorferneuerung bildet Schwerpunkt

STAVENOW Einen neuen Vorstand hat der 138 Mitglieder zählende Förderverein "Historisches Stavenow" auf seiner Jahreshauptversammlung am Sonnabend bestimmt. In den nächsten drei Jahren sollen - wie schon zuvor - Okka de Wall, Bernhard Braun, Silva Grünwald, Uwe Warner und Wolf Quensell die Geschicke leiten. Die zwei Kassenprüferinnen Gabriele Marquardt und Gertrud Hortig bekamen ebenfalls wieder das Vertrauen der anwesenden Mitglieder.

Die Vorhaben für 2003 waren Inhalt eines Veranstaltungsplanes und einer Diskussion. Auf dem Veranstaltungsplan sind folgende Termine genannt: 3. Mai, ab 14 Uhr Aufräumtag mit anschließendem Feuer im Burggarten, am 21. Juni, ab 19 Uhr Theater mit Gaumenschmaus, in diesem Jahr allerdings ohne den Tanz danach, am 11. Oktober ab 14 Uhr Aufräumtag, am 29. November ab 20 Uhr Kegeln im Kuhstall in Glövzin und am 30. November, 15.30 Uhr, Adventssternaufhängen in der Kirchenruine.

Wichtigstes Vorhaben, so Vorsitzende Okka de Wall, sei die Dorferneuerung. Der Verein hoffe, dass am Ende des Jahres der alte Friedhof wieder in Betrieb genommen werden könne. Ihr Vorschlag, die Reinigung und Instandhaltung des Friedhofes von einem Stavenower vornehmen zu lassen und über die Grabgebühren zu finanzieren, stieß auch auf das Interesse der anderen anwesenden Mitglieder. Zur genauen Organisation sollen Gespräche mit der Gemeinde Karstädt folgen.

Bei dieser beantragt werden soll ferner eine Filmvorführung in der Kirchenruine am Vorabend des Dorffestes, also am 20. Juni. Um der Ruine einen Sinn zu geben, schlug Okka de Wall Filmvorführungen aber auch zu anderen Feierlichkeiten vor.

Darüber hinaus möchte der Förderverein Stavenow beim Umzug im Rahmen des Brandenburger Dorffestes in Premslin/Glövzin vertreten. Ein vom Verein hergerichteter Wagen soll den Mutterort der beiden Dörfer repräsentieren.

Ein anderes Thema: der Straßenbau. Er ist nach Auffassung von Okka de Wall mit dem Erhalt Stavenows verknüpft. Deshalb diskutierten die Mitglieder auch über den Verlauf der A 14 und die geplante Ortsumfahrung Karstädt, die sie am liebsten nicht sehen möchten. Ihre Interessen beziehungsweise die des Ortes vertreten, soll ein Ortsbeirat, den sich die Stavenower bis zur Kommunalwahl "ausgucken" wollen.

   Zur Artikelübersicht