Kein Geld, aber noch Hoffnung

Für die Glienicker Kirche ist in diesem Jahr keine Ilek-Förderung zu erwarten

 Entwurfszeichnung von K.F. Schinkel
Entwurfszeichnung von K.F. Schinkel

GLIENICKE Für die Sanierung und den Ausbau der achteckigen Schinkel-Kirche in Glienicke werden 2006 (der Meister wäre in diesem Jahr übrigens 225 Jahre alt geworden) keine Fördermittel über die Integrierte ländliche Entwicklung (Ile) zur Verfügung gestellt. "Das ist abgelehnt worden", sagte Regionalmanager Jürgen Paul gestern auf MAZ-Nachfrage. Der Grund: Die Kirche liegt nicht in einer der ausgewiesenen Förderregionen.

Trotzdem sieht Paul langfristig weiterhin Chancen, dass doch noch Mittel für die Kirchensanierung bereit gestellt werden könnten - "wenn nicht 2006, dann vielleicht 2007". Denn im Herbst werde der Kreistag ohnehin noch einmal über die Förderregionen diskutieren und sie möglicherweise auch neu festlegen.

Das sei vor allem dann zu erwarten, "wenn festgestellt wird, dass sich in einer Förderregion bisher nichts getan hat", so Paul. Sollte sich langfristig tatsächlich noch eine finanzielle Möglichkeit für die Sanierung der Kirche eröffnen, so flösse das Geld vor allem in den Bau eines neuen Daches. Entsprechende Planungen gehen davon aus, das jetzige Notdach durch eine völlig neue Dachkonstruktion mit Glockenturm und Spitzhäubchen zu ersetzen (wir berichteten). bw

Märkische Allgemeine vom 14. März 2006

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