Hasenfelder Orgel soll klingen

Hasenfelde (rm/MOZ) Die Orgel in der Hasenfelder Kirche, die bis gegen 1963 den Gottesdienst begleitete, soll wieder zum Klingen gebracht werden. Das hat sich der Freundeskreis Orgel Hasenfelde auf die Fahnen geschrieben (die MOZ berichtete). In Hasenfelde steht eine Landow-Orgel, die einzige in Brandenburg erhaltene. Die rührigen Mitglieder haben unter anderem bei Einwohnern gesammelt und von fast allen Hilfe bekommen. Weitere Mitstreiter wurden gewonnen, so dass die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen sich stetig erhöhen. Doch ist das Vorhaben Orgelrestauration mit viel Mühe verbunden.

Die jüngste Aktion, um Geld für die Restauration zu bekommen, war eine Benefizveranstaltung auf einem alten Bauernhof. Fast 200 Gäste waren nach Hasenfelde gekommen, rund 1000 Euro waren der Erlös.

"Inzwischen haben wir gut 6000 Euro zusammen. 2000 davon hat uns der Denkmalschutz des Landkreises gegeben. Allerdings mit der Maßgabe, dass das Geld noch in diesem Jahr verbaut wird", sagt Kirchenälteste und stellvertretende Freundeskreis-Vorsitzende Hannegret Richter. "Für den ersten Bauabschnitt, der den Ausbau der Teile und die Restauration dreier Register umfasst, sind aber 13 000 Euro nötig." Die Anträge, die der Freundeskreis beim Konsistorium der Evangelischen Kirche Berlin/Brandenburg und beim Kreiskirchenrat Fürstenwalde/Strausberg gestellt hat, wurden abgelehnt, aus Geldmangel. Noch keine Antwort gibt es von der Lotto-Gesellschaft. "Wir müssen die 13 000 Euro zusammenbekommen, es darf nicht passieren, dass wir die Zuwendung vom Kreis zurück geben müssen." Auf Festen in Nachbarorten will sich der Verein präsentieren und um Unterstützung bitten. Im Herbst soll es eine weitere Veranstaltung geben. "Und wir müssen mehr Sponsoren finden", so die Kirchenälteste.

Spendenkonto: 15 67 06 60 17, BLZ 35 06 01 90 bei der KD-Bank e. G., Kennwort "Hasenfelder Orgel"

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