Förderverein sorgt sich um Kuhzer Kirche

Dringende Instandsetzungsarbeiten erforderlich

Kuhz Zur Rettung der Kuhzer Kirche hat sich ein Förderverein gegründet. Nach Einschätzung der Unteren Denkmalschutzbehörde ist dieses Bauwerk eine der bemerkenswertesten Dorfkirchen in der Uckermark. Wie an vielen Kirchen in der Region besteht auch hier dringender Sanierungsbedarf. Die Kirchgemeinde sieht sich gegenwärtig nicht in der Lage, die dringend notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen aus eigenen Mitteln zu bezahlen. Auch vor dem Hintergrund möglicher Förderungen dürften die finanziellen Mittel nicht reichen.

Die Kirchengemeinde hat sich deshalb an die Einwohner von Kuhz und an Menschen gewandt, die mit Kuhz verbunden sind, um das Bauwerk in seiner vollen Schönheit zu erhalten. Wolfgang Seyfried, Doris Kohlschmidt und der Architekt Peter Hartlich haben gemeinsam mit der Kirchengemeinde und einem kleinen Vorbereitungskreis von interessierten Leuten die Gründung des Fördervereins vorbereitet. Peter Hartlich machte dann auch auf die kostbaren Schätze dieser Kirche aufmerksam. Es handelt sich hier um im Wandputz freigelegte Malereien, die vermutlich aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammen.

Kuhz wurde erstmals 1328 als Pfarrdorf erwähnt. Man geht davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt die Kirche wahrscheinlich fertig gestellt wurde. Aber auch die gesamte bauliche Hülle, insbesondere das Kirchendach und der Turm müssten dringend restauriert werden. Während das Gebälk des Kirchenschiffes weitestgehend in Ordnung sei, müssten 30 bis 50 Prozent des Fachwerkes des Turmes ausgewechselt werden. Diesen Aufgaben möchte sich der Förderverein stellen.

 

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