Königsberger Raritäten

Historische Motive des Dorfes jetzt im Kalender für 2007

MADLEN WIRTZ

KÖNIGSBERG Übermorgen ist Heiligabend. Der jetzt fertig gestellte Kalender für 2007 vom Förderkreis Dorfkirche Königsberg wäre noch ein passendes Geschenk für die heimatverbundenen Prignitzer und Ruppiner. Historische Motive des Dorfes und natürlich von der Kirche selbst begleiten Monat für Monat durch das kommende Jahr 2007. "Die Bewohner von Königsberg haben am Gelingen dieses Kalenders tatkräftig mitgewirkt", lobt die Vorsitzende vom Förderkreis Dorfkirche, Elisabeth Lau die vielen Helfer.

Alte Fotografien und Bilder, die sich im Besitz der Königsberger befinden, wurden vorher zusammen getragen und gesichtet. Die besten Bilder wurden für die Kalenderarbeit zur Verfügung gestellt. Herausgekommen ist ein DIN-A-5 großes Exemplar, das ein schöner Wandschmuck mit Funktion und zum Hingucker in Wohnungen werden kann. Viele Bildreproduktionen vom alten Königsberg sind längst eine Rarität. Und das gut angeordnete Kalendarium lässt alles Wesentliche auf einen Blick erfassen.

Darüber hinaus wird mit dem Kauf des Kalenders auch die Arbeit des Förderkreises unterstützt. "Das gesamte Geld ist für den Erhalt der sanierungsbedürftigen Dorfkirche vorgesehen", sagt Fördervereinsvorsitzende Elisabeth Lau.

Seit drei Jahren schon gibt der Förderkreis eigene Kalender heraus. Sie sind schon Sammelgut, schließlich bleibt jede Auflage auf nur 50 Kaufexemplare begrenzt. "Diese menge verkaufen wir jetzt auch für das nächste Jahr", sagt die Vorsitzende. Sollte die Nachfrage überraschend zunehmen, dann würde aber niemand auf einen eigenen "Königsberger" verzichten müsse. Auch eine Nachauflage sei dann machbar. "Sogar Kleinstmengen will uns der Königsberger Verlag Sobik nachdrucken", sagt Elisabeth Lau. Ob es dann bei ausverkaufter Erstauflage mit dem Nachdruck noch rechtzeitig vor der Bescherung klappt, dafür will sie nicht garantieren.

Wer den Königsberger Kalender für das Jahr 2007 vom Förderkreis haben will, wendet sich an die Vorsitzende des Förderkreises Elisabeth Lau.

Märkische Allgemeine vom 22. Dezember 2006

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